Diabetisches Fußsyndrom, Teil 1, Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Klassifikation

In Deutschland leben ca. 8Mio. Menschen mit Diabetes mellitus. Eine Spätfolge dieser Erkrankung ist das diabetische Fußsyndrom (DFS), dessen Prävalenz stark ansteigt. Es umfasst alle Veränderungen am Fuß als Folge der diabetischen Polyneuropathie sowie mikro- und makroangiopathischer (periphere a...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Rümenapf, Gerhard (VerfasserIn) , Morbach, Stephan (VerfasserIn) , Rother, Ulrich (VerfasserIn) , Uhl, Christian (VerfasserIn) , Görtz, Hartmut (VerfasserIn) , Böckler, Dittmar (VerfasserIn) , Behrendt, Christian-Alexander (VerfasserIn) , Hochlenert, Dirk (VerfasserIn) , Engels, Gerald (VerfasserIn) , Sigl, Martin (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2021
In: Der Chirurg
Year: 2021, Jahrgang: 92, Heft: 1, Pages: 81-94
ISSN:1433-0385
DOI:10.1007/s00104-020-01301-9
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00104-020-01301-9
Volltext
Verfasserangaben:G. Rümenapf, S. Morbach, U. Rother, C. Uhl, H. Görtz, D. Böckler, C.‑A. Behrendt, D. Hochlenert, G. Engels, M. Sigl, Kommission PAVK und Diabetisches Fußsyndrom der DGG e.V.
Beschreibung
Zusammenfassung:In Deutschland leben ca. 8Mio. Menschen mit Diabetes mellitus. Eine Spätfolge dieser Erkrankung ist das diabetische Fußsyndrom (DFS), dessen Prävalenz stark ansteigt. Es umfasst alle Veränderungen am Fuß als Folge der diabetischen Polyneuropathie sowie mikro- und makroangiopathischer (periphere arterielle Verschlusskrankheit, PAVK) Veränderungen. Jährlich entstehen ca. 250.000 neue diabetische Fußulzera. Diese werden oft zu chronischen Wunden. Trotz intensiver Bemühungen um Prävention, frühzeitige Diagnostik und stadiengerechte Wundbehandlung werden in Deutschland jährlich ca. 13.000 Majoramputationen bei Diabetikern durchgeführt. Bei konsequenter Therapie des DFS in interdisziplinären Zentren mit Ausschöpfung aller Möglichkeiten der Wundbehandlung, der Druckentlastung sowie einer arteriellen Revaskularisation kann die Majoramputationsrate um bis zu 80% gesenkt werden. Durch eine geeignete Präventionsstrategie wäre die große Gefahr der Rezidivulzera geringer.
Beschreibung:Online publiziert: 10. November 2020
Gesehen am 30.04.2021
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1433-0385
DOI:10.1007/s00104-020-01301-9