Intertextualität in der Sangspruchdichtung: der Kanzler im Kontext

Frontmatter -- Vorwort -- Inhalt -- Abkürzungsverzeichnis -- 1 Einleitung -- 2 Analysen -- 3 Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick -- 4 Literaturverzeichnis -- 5 Register

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Bibliographic Details
Main Author: Knapp, Sophie (Author)
Format: Book/Monograph Thesis
Language:German
Published: Berlin Boston De Gruyter [2021]
Series:Deutsche Literatur 43
In: Deutsche Literatur (43)

DOI:10.1515/9783110712889
Subjects:
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783110712889
Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.1515/9783110712889?locatt=mode:legacy
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Author Notes:Sophie Knapp
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Summary:Frontmatter -- Vorwort -- Inhalt -- Abkürzungsverzeichnis -- 1 Einleitung -- 2 Analysen -- 3 Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick -- 4 Literaturverzeichnis -- 5 Register
Die Sangspruchdichtung zeichnet sich durch besonders zahlreiche und vielfältige Bezugnahmen auf andere Texte, Gattungen und Diskurse aus. In der Forschung wurde dies konstatiert, bisher aber nicht konsequent und umfassend untersucht. Die Studie analysiert die Funktionen und Implikationen intertextueller Referenzen in der Sangspruchdichtung exemplarisch am Sangspruchœuvre des Kanzlers, eines in der Forschung bislang wenig beachteten Dichters des späten 13. Jahrhunderts. Sie zeigt, dass Intertextualität ein zentrales Verfahren sangspruchdichterischer Textproduktion ist, das auf den prekären Status der Gattung reagiert: Die Strophen referieren auf gattungsfremde, geltungsstärkere Texte und Diskurse, um an deren Autorität zu partizipieren; zugleich arbeiten Referenzen auf die eigene Gattung deren Konsolidierung zu. Die der Sangspruchdichtung häufig unterstellte Epigonalität und Konventionalität erweisen sich insofern nicht einfach als mangelnde Kreativität, fehlende Originalität oder dichterische Unfähigkeit, sondern als Produkt bewusster Bestrebungen zur Konsolidierung einer eigenen Gattungstradition und Überwindung ihres prekären Status, an denen intertextuelle Verfahren zentral Anteil haben
This differentiated analysis of the Sangspruch verses by Der Kanzler, a poet of the late thirteenth century, shows that intertextuality is the central device used in the text production of Sangspruchdichtung, which responds to its precarious status as a genre: its verses reference more prestigious texts that are alien to the genre in order to participate in their authority while consolidating their own tradition by alluding to other Sangsprüche
Physical Description:Online Resource
Format:Mode of access: Internet via World Wide Web.
ISBN:9783110712889
9783110712964
DOI:10.1515/9783110712889
Access:Restricted Access