Messung von Hirndruck und Perfusionsdruck

Die Messung des intrakraniellen Liquordrucks („intracranial pressure“, ICP) mittels eines Steigrohrs wurde erstmals 1841 von Magendi in Paris bei einem subokzipital punktierten Hund vorgenommen. Die epidurale Druckmessung mittels einer Hohlschraube und wassergefülltem Steigrohr hatte Leyden 1866 in...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Aschoff, Alfred (VerfasserIn) , Steiner, Thorsten (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 1999
In: Neurologische Intensivmedizin
Year: 1999, Pages: 271-303
DOI:10.1007/978-3-642-58415-2_14
Online-Zugang:Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-642-58415-2_14
Volltext
Verfasserangaben:A. Aschoff, T. Steiner
Beschreibung
Zusammenfassung:Die Messung des intrakraniellen Liquordrucks („intracranial pressure“, ICP) mittels eines Steigrohrs wurde erstmals 1841 von Magendi in Paris bei einem subokzipital punktierten Hund vorgenommen. Die epidurale Druckmessung mittels einer Hohlschraube und wassergefülltem Steigrohr hatte Leyden 1866 in Königsberg eingeführt. Pagenstecher hatte 1871 in Heidelberg bereits ein Manometer benutzt, um den Druck epidural eingepreßten flüssigen Wachses als experimentelle Raumforderung bei Hunden zu kontrollieren. Simultane mechanische oder plethysmographische Registrierungen von Hirndruck, Puls und Atmung, also ein „multimodales Monitoring“, aufgezeichnet mit kymo-graphischen Trommelschreibern, gab es tierexperimentell schon im 19. Jahrhundert, ebenso wie direkte Beobachtungen der Hirngefäße und -durchblu-tung durch implantierte Glasfenster.
Beschreibung:Gesehen am 05.05.2021
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783642584152
DOI:10.1007/978-3-642-58415-2_14