Elemente einer Evidenzmetaphysik: eine geschichtsphilosophische Studie

Traditionell wird die Metaphysik thematisch zweigeteilt: Einerseits wird sie als jene Disziplin bezeichnet, die das Seiende als solches behandelt (Ontologie), andererseits als jene, die sich mit dem Wirklich-Seienden und damit mit der fundamentalen Realität befasst (Theologie).Wie verhalten sich ab...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Vinco, Roberto (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Buch/Monographie Hochschulschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Tübingen Mohr Siebeck 2021
Schriftenreihe:Collegium metaphysicum v.27
In: Collegium metaphysicum (v.27)

DOI:10.1628/978-3-16-160261-0
Schlagworte:
Online-Zugang:Aggregator, lizenzpflichtig: https://www.mohrsiebeck.com/10.1628/978-3-16-160261-0
Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.1628/978-3-16-160261-0
Volltext
Verfasserangaben:Roberto Vinco
Beschreibung
Zusammenfassung:Traditionell wird die Metaphysik thematisch zweigeteilt: Einerseits wird sie als jene Disziplin bezeichnet, die das Seiende als solches behandelt (Ontologie), andererseits als jene, die sich mit dem Wirklich-Seienden und damit mit der fundamentalen Realität befasst (Theologie).Wie verhalten sich aber diese zwei Seiten zueinander? Einer dominierenden Auffassung nach entsteht die Verbindung durch eine inferentielle Dynamik, die, ausgehend vom Seienden als solchem, zum Göttlichen übergeht. Es gibt aber auch eine Nebentradition, nach der das Göttliche nicht metaphysisch vermittelt werden muss, weil sich das Sein selbst, wenn richtig erfasst, von Anfang an als göttlich erweist. Metaphysik ist deshalb in diesem Kontext eine Evidenzdarstellung.Roberto Vinco leistet mit seiner Studie einen Beitrag zur Erläuterung und Verteidigung dieser zweiten Strömung. Dabei zeigt er vor allem, dass diese Auffassung fundamentale Motive des klassischen Theismus übernimmt. Evidenzmetaphysik ist Transzendenzmetaphysik.
According to the standard conception, classical metaphysics consists of an inferential dynamic moving from being as such to divine being. There is, however, also a minor tradition, for which divine being is not to be conceived of as the result of an inference, but as self-evidence. Roberto Vinco articulates and defends this lesser-known perspective. In so doing, he also shows that this metaphysical viewpoint adopts central elements of classical theism.
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783161602610
DOI:10.1628/978-3-16-160261-0