Erwachsenenhotels nicht gleichheitswidrig: BGH, Urteil vom 27.05.2020 - BGH Aktenzeichen VIIIZR40118 VIII ZR 401/18 (LG Frankfurt (Oder)), BeckRS 2020, 15084

1.Zur Rechtfertigung einer Ungleichbehandlung (§ AGG § 20 AGG § 20 Absatz I 1 AGG) - hier wegen des Alters - kann sich ein Unternehmer auch im Anwendungsbereich des zivilrechtlichen Benachteiligungsverbots des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes auf seine Unternehmerfreiheit (Art. GG Artikel 12 GG...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Pfeiffer, Thomas (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal) Kommentar
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2020
In: LMK
Year: 2020, Heft: 7, Pages: 430872
Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://beck-online.beck.de/Dokument?vpath=bibdata%2Fzeits%2Flmk%2F2020%2Fcont%2Flmk.2020.430872.htm&anchor=Y-300-Z-LMK-B-2020-N-430872
Volltext
Verfasserangaben:Anmerkung von Professor Dr. Dr. h.c. Thomas Pfeiffer
Beschreibung
Zusammenfassung:1.Zur Rechtfertigung einer Ungleichbehandlung (§ AGG § 20 AGG § 20 Absatz I 1 AGG) - hier wegen des Alters - kann sich ein Unternehmer auch im Anwendungsbereich des zivilrechtlichen Benachteiligungsverbots des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes auf seine Unternehmerfreiheit (Art. GG Artikel 12 GG Artikel 12 Absatz I 1 GG) berufen und somit wirtschaftliche Ziele anführen 2. Die wechselseitigen Interessen in Form der Realisierung dieser unternehmerischen Handlungsfreiheit (Art. GG Artikel 12 GG Artikel 12 Absatz I 1 GG) auf der einen und des Schutzes vor Diskriminierung (§ AGG § 19 AGG § 19 Absatz I Nr. AGG § 19 Absatz 1 Nummer 1 AGG) auf der anderen Seite sind in einen angemessenen Ausgleich zueinander zu bringen. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, inwieweit dem Benachteiligten die Ungleichbehandlung zumutbar und inwieweit er auf die Leistung – hier einen Ferienaufenthalt in einem Wellnesshotel – angewiesen ist.
Beschreibung:Gesehen am 15.07.2021
Beschreibung:Online Resource