Ambivalenzen der Nächstenliebe: soziale Folgen der Reformation

Der Band untersucht - ausgehend von den Impulsen der Wittenberger Reformation - den Zusammenhang zwischen der Rechtfertigungslehre und dem sozialen Engagement der Christen bzw. Kirchen. Luthers These war, dass Christen spontan Nächstenliebe üben würden. Aber ist das plausibel? Sind Christen folgl...

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Corporate Author: Religiöse Freiheit und Ambivalenzen der Liebe - soziale Folgen der Reformation, Heidelberg (Author)
Other Authors: Eurich, Johannes (Editor) , Kaufmann, Dieter (Editor) , Keller, Urs (Editor) , Wegner, Gerhard (Editor)
Format: Conference Paper
Language:German
Published: Leipzig Evangelische Verlagsanstalt [2018]
Series:Veröffentlichungen des Diakoniewissenschaftlichen Instituts an der Universität Heidelberg (VDWI) 60
Subjects:
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig: https://elibrary.utb.de/doi/book/10.36199/9783374056934
Cover: http://elibrary.onixtools.de/Cover/9783374056934.jpg
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Author Notes:herausgegeben von Johannes Eurich, Dieter Kaufmann, Urs Keller und Gerhard Wegner
Description
Summary:Der Band untersucht - ausgehend von den Impulsen der Wittenberger Reformation - den Zusammenhang zwischen der Rechtfertigungslehre und dem sozialen Engagement der Christen bzw. Kirchen. Luthers These war, dass Christen spontan Nächstenliebe üben würden. Aber ist das plausibel? Sind Christen folglich sozialer? Historische Beiträge heben in dieser Perspektive Entwicklungen in der Neugestaltung sozialer Versorgung nach 1517 hervor und beleuchten die Zusammenhänge mit der Entstehung des modernen Sozialstaats. Die Bedeutung von Nächstenliebe und Altruismus für die heutige Arbeit der Diakonie wird mit theoretischen und empirischen Analysen unterfüttert. Ergänzt durch Beiträge aus der diakonischen Praxis treten Vorzüge und Ambivalenzen von Nächstenliebe im professionellen sozialen Handeln deutlich hervor. [Ambivalences of Charity. Social Consequences of the Reformation] This volume examines - based on the ideas of the Wittenberg Reformation - the correlation between the doctrine of justification and the social commitment of Christians and Churches. Luther assumed that Christians would serve their neighbour spontaneously. Is this plausible? Are Christian people generally more socially-minded? Historic contributions highlight the development in the reorganisation of social care after 1517 and examine the interrelation with the formation of the modern welfare state. Theoretical and empirical studies acknowledge the significance of charity and altruism for the present-day work of diaconia. Supplementary comments from diaconic practice show the benefits as well as ambiguities of Christian charity within professional social work.
Item Description:Online resource; title from title screen (viewed July 28, 2021)
Vorwort: Tagung "Ambivalenzen der Nächstliebe - soziale Folgen der Reformation" am Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg, der vorliegende Band dokumentiert die einzelnen Beiträge der Tagung
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783374056934