Die quantitative Magnetresonanztomographie in der Diagnostik der Alzheimer-Demenz

Die Alzheimer Demenz (AD) - eine primär degenerative Hirnerkrankung - ist durch eine progrediente Atrophie zahlreicher Hirnanteile charakterisiert. Dieser Prozess kann mit der Magnetresonanztomographie (MRT) und geeigneten volumetrischen Auswertungsverfahren klinisch verfolgt werden. Durchgängig w...

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Main Authors: Schönknecht, Peter (Author) , Pantel, Johannes (Author) , Schröder, Johannes (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 01 April 2001
In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie
Year: 2001, Volume: 34, Issue: 2, Pages: 101-107
ISSN:1435-1269
DOI:10.1007/s003910170073
Online Access:Verlag, Volltext: https://doi.org/10.1007/s003910170073
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Author Notes:P. Schönknecht, J. Pantel, J. Schröder
Description
Summary:Die Alzheimer Demenz (AD) - eine primär degenerative Hirnerkrankung - ist durch eine progrediente Atrophie zahlreicher Hirnanteile charakterisiert. Dieser Prozess kann mit der Magnetresonanztomographie (MRT) und geeigneten volumetrischen Auswertungsverfahren klinisch verfolgt werden. Durchgängig wurde in den vorliegenden Studien eine Atrophie der Amygdala-Hippokampuskomplexe schon in den Frühstadien der AD nachgewiesen. Dieser Befund ist im Verlauf der AD progredient und eng mit den klinischen Charakteristika der Erkrankung, aber auch wichtigen laborchemischen Auffälligkeiten (β-Amyloidspiegel im Liquor, ApoE-Genotyp) assoziiert. In späteren Stadien sind auch die Frontal- und Temporallappen, sowie das Corpus Callosum betroffen. Hinsichtlich des Ausmaßes und der Verteilung der strukturellen zerebralen Auffälligkeiten lassen sich Unterschiede zwischen der AD und anderen neuro-psychiatrischen Erkrankungen des höheren Lebensalters beschreiben, die die klinische Differentialdiagnose in Zukunft vereinfachen können.
Item Description:Gesehen am 18.10.2021
Physical Description:Online Resource
ISSN:1435-1269
DOI:10.1007/s003910170073