Blitz und Donner! Das Spannungsfeld zwischen Notfall- und Sekundärtransport: ein gelöstes Problem?

In der Notfallmedizin unterscheidet man aus einsatztaktischen Gründen zwischen Primär- und Sekundäreinsatz. Den Primäreinsatz kennzeichnet, dass der Patient aus einem Bereich ohne direkte medizinische Versorgung gerettet wird. Beim Sekundärtransport befindet sich der Patient bereits in einem Kr...

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Main Authors: Peter, Christoph (Author) , Popp, Erik (Author)
Format: Article (Journal)
Language:English
Published: 2013
In: Intensiv- und Notfallbehandlung
Year: 2013, Volume: 38, Issue: 4, Pages: 69-77
ISSN:3052-8747
DOI:10.5414/IBX00397
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.5414/IBX00397
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.dustri.com/article_response_page.html?artId=10756&doi=10.5414/IBX00397&L=1
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Author Notes:C. Peter und E. Popp

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520 |a In der Notfallmedizin unterscheidet man aus einsatztaktischen Gründen zwischen Primär- und Sekundäreinsatz. Den Primäreinsatz kennzeichnet, dass der Patient aus einem Bereich ohne direkte medizinische Versorgung gerettet wird. Beim Sekundärtransport befindet sich der Patient bereits in einem Krankenhaus. Innerhalb der Gruppe der Sekundärtransporte erscheint eine weitere Unterteilung in arztbegleitete Interhospital- und spezialisierte Intensivtransporte sinnvoll. Während sich der rein arztbegleitete Interhospitaltransport in den meisten Bereichen aus den vorhandenen Strukturen der Regelrettung zusammensetzt, existieren für den Intensivtransport in vielen Bundesländern spezialisierte Konzepte mit eigenen Koordinierungszentralen. Vielerorts problematisch sind Transporte, die aufgrund mangelnder Verfügbarkeit nicht mit den zuvor definierten Intensivtransportern durchgeführt werden können. Es entstehen dann improvisierte Situationen, wo entweder Krankenhausärzte in Fahrzeugen begleiten, in deren Equipment sie nicht eingewiesen sind, oder Notärzte der Regelrettung entzogen werden. Die Bindung des (ggf. einzigen) Notarztes ohne ausreichende Kompensation führt schnell zu einer Hilfsfristproblematik in dem verwaisten Bereich. Begleitet der Klinikarzt ohne ausreichende Ausbildung und Einweisung in die Gegebenheiten der Transportmedizin, entsteht die Gefahr, die medizinisch geforderte Qualität für die Sicherheit und Gesundheit der Patienten zu verlieren. Das sogenannte „Transporttrauma“, welches einen Sammelbegriff für verschiedenste Probleme während eines Transports darstellt, kann am effektivsten durch suffiziente Vorbereitung und Planung des Transports reduziert werden. Systeme, die nicht a priori definieren, wer für den Transport zuständig ist, laufen Gefahr, die unumstrittenen Vorteile der guten Planung aufzugeben. Da aufgrund einer sich verändernden Krankenhauslandschaft in Zukunft der Bedarf an Sekundärtransporten weiterhin zunehmen wird, wäre es wichtig, bundesweite Systeme aufzubauen, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden. Aufgrund der föderalistischen Struktur der Bundesrepublik mit 16 unterschiedlichen Rettungsdienstgesetzen ist man derzeit von einer einheitlichen Lösung leider weit entfernt. 
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