Natur-Kultur-Dualismus und Hybridisierung

Zusammenfassung: Die Unterscheidung zwischen Natur und Kultur ist eine zentrale Denkfigur der abendländischen Moderne. Dieser Gegensatz prägt seit der frühen Neuzeit das Denken über Wissenschaft, Ökonomie, Politik, Geschlecht und weitere Bereiche. Der Vergleich mit historischen und außereuropä...

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Sprenger, Guido (VerfasserIn) , Schlaudt, Oliver (VerfasserIn) , Gebhardt, Hans (VerfasserIn) , Meier, Thomas (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Heidelberg Universitätsbibliothek 25 Jan 2022
DOI:10.11588/heidok.00031085
Online-Zugang:Resolving-System, kostenfrei: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-310858
Resolving-System, kostenfrei: http://dx.doi.org/10.11588/heidok.00031085
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/31085
Resolving-System: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-310858
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek: https://d-nb.info/1250339553/34
Volltext
Verfasserangaben:von Guido Sprenger, Oliver Schlaudt, Hans Gebhardt und Thomas Meier
Beschreibung
Zusammenfassung:Zusammenfassung: Die Unterscheidung zwischen Natur und Kultur ist eine zentrale Denkfigur der abendländischen Moderne. Dieser Gegensatz prägt seit der frühen Neuzeit das Denken über Wissenschaft, Ökonomie, Politik, Geschlecht und weitere Bereiche. Der Vergleich mit historischen und außereuropäischen Gesellschaften zeigt jedoch, dass er nicht die einzige Form ist, in der Menschen, Nicht-Menschen und Umwelten gemeinsam existieren. Seit über einem halben Jahrhundert wird der Dualismus daher auch in der modern-westlichen Wissenstradition hinterfragt. Insbesondere die letzten Jahrzehnte haben eine Reihe von neuen Begriffen hervorgebracht, die den konzeptuellen Gegensatz von Natur und Kultur zu überwinden versuchen. Dazu gehören die Naturkultur-Hybride von Bruno Latour, das Web of Life von Jason Moore, ein erweiterter Begriff von agency, der auch die Wirkmacht von Nicht-Menschen umfasst, sowie ein Konzept von Kollektiv, das Menschen wie Nicht-Menschen verknüpft.
Beschreibung:Gesehen am 25.01.2022
Vorabveröffentlichung aus „Umwelt interdisziplinär“. Der Titel wird voraussichtlich bei Heidelberg University Publishing Open Access und in gedruckter Form erscheinen
Beschreibung:Online Resource
DOI:10.11588/heidok.00031085