Hormontherapie bei Thrombophilie

Weibliche Sexualsteroide beeinflussen die Gerinnung und Fibrinolyse in vielfältiger Art und Weise. Dies erklärt, warum im Leben einer Frau das Thromboserisiko während der Schwangerschaft und im Wochenbett sowie unter der Einnahme von oralen kombinierten Kontrazeptiva bzw. während einer oralen ö...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Toth, Bettina (VerfasserIn) , Rank, A. (VerfasserIn) , Franz, Cordula (VerfasserIn) , Ludwig, M. (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 10. März 2013
In: Der Gynäkologe
Year: 2013, Jahrgang: 46, Heft: 3, Pages: 170-175
ISSN:1433-0393
DOI:10.1007/s00129-012-3072-z
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00129-012-3072-z
Volltext
Verfasserangaben:B. Toth, A. Rank, C. Franz, M. Ludwig
Beschreibung
Zusammenfassung:Weibliche Sexualsteroide beeinflussen die Gerinnung und Fibrinolyse in vielfältiger Art und Weise. Dies erklärt, warum im Leben einer Frau das Thromboserisiko während der Schwangerschaft und im Wochenbett sowie unter der Einnahme von oralen kombinierten Kontrazeptiva bzw. während einer oralen östrogenhaltigen Hormontherapie steigt. Zudem erhöht sich das Thromboserisiko in Abhängigkeit des Lebensalters. Hereditäre und erworbene Thrombophilien sind selten, sie stellen jedoch einen relevanten zusätzlichen Risikofaktor für die Entwicklung einer venösen Thromboembolie unter Hormontherapie dar. Die Kenntnis über die gerinnungsphysiologischen Auswirkungen einer Hormontherapie, insbesondere in der Risikogruppe der Thrombophiliepatientinnen, reduziert das Risiko weiterer bzw. erstmaliger thromboembolischer Ereignisse. Im Rahmen des Beitrags sollen aktuelle Kenntnisse zum Einsatz einer Hormontherapie in diesem Risikokollektiv dargelegt werden.
Beschreibung:Gesehen am 10.02.2022
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1433-0393
DOI:10.1007/s00129-012-3072-z