Kann ein Werkvertrag ein Kaufvertrag sein?: Besprechung von EuGH, Urt. v. 7.9.2017, Rs. C-247/16, Schottelius unter besonderer Berücksichtigung der verwendeten Auslegungsmethoden

Der Beitrag thematisiert eine Entscheidung des EuGH zur Frage, ob die Verbrauchsgüterkaufrichtlinie auch auf einen deutschen Werkvertrag Anwendung finden kann. Um diese Frage zu beantworten, legte der EuGH die Verbrauchsgüterkaufrichtlinie aus. Die Auslegung nahm er zunächst anhand seines üblich...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Holzheu, Matthias (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2022-01-05
In: Studentische Zeitschrift für Rechtswissenschaft Heidelberg
Year: 2021, Heft: 2, Pages: 262-287
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2021.2.85609
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://dx.doi.org/10.11588/srzwo.2021.2.85609
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/studzrwo/article/view/85609
Volltext
Verfasserangaben:Matthias Holzheu
Beschreibung
Zusammenfassung:Der Beitrag thematisiert eine Entscheidung des EuGH zur Frage, ob die Verbrauchsgüterkaufrichtlinie auch auf einen deutschen Werkvertrag Anwendung finden kann. Um diese Frage zu beantworten, legte der EuGH die Verbrauchsgüterkaufrichtlinie aus. Die Auslegung nahm er zunächst anhand seines üblichen Auslegungsprogramms vor. Im weiteren Verlauf der Auslegung zog der EuGH aber auch das UN-Kaufrecht heran, an dem sich der Unionsgesetzgeber im konkreten Fall orientiert hatte. Diese „Auslegung nach Vorbildrecht“ stellt eine methodische Neuerung dar.
Beschreibung:Gesehen am 17.02.2022
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2021.2.85609