Die wirtschaftliche Aufklärungspflicht nach § 630c Abs. 3 BGB - eine dogmatische und rechtsvergleichende Untersuchung

In seinem Urteil vom 28.1.2020 - VI ZR 92/19 befasste sich der BGH erstmalig näher mit der seit dem 26.2.2013 in § 630c Abs. 3 BGB verankerten wirtschaftlichen Aufklärungspflicht des Arztes. Die bereits zuvor von der Rechtsprechung entwickelte Pflicht wirft grundsätzliche rechtsdogmatische Fragen...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Beck, Jan-Luca (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2022-01-05
In: Studentische Zeitschrift für Rechtswissenschaft Heidelberg
Year: 2021, Heft: 2, Pages: 231-261
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2021.2.85608
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.11588/srzwo.2021.2.85608
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/studzrwo/article/view/85608
Volltext
Verfasserangaben:Jan-Luca Beck
Beschreibung
Zusammenfassung:In seinem Urteil vom 28.1.2020 - VI ZR 92/19 befasste sich der BGH erstmalig näher mit der seit dem 26.2.2013 in § 630c Abs. 3 BGB verankerten wirtschaftlichen Aufklärungspflicht des Arztes. Die bereits zuvor von der Rechtsprechung entwickelte Pflicht wirft grundsätzliche rechtsdogmatische Fragen auf und ruft bei kritischen Stimmen den Einwand hervor, durch sie werde der Arzt in unzulässiger Weise zum Sachwalter fremder Vermögensinteressen gemacht. Der nachfolgende Beitrag widmet sich im ersten Teil der Untersuchung des Normzwecks und der Rechtsnatur der Aufklärungspflicht und zieht hierfür Vergleiche mit der fiduciary relationship des US-amerikanischen Rechts und den französischen obligations de s’informer pour informer. In einem zweiten Schritt werden diese Ergebnisse verwertet, um Lösungen für problematische Einzelfragen bei der wirtschaftlichen Aufklärungspflicht zu entwickeln.
Beschreibung:Gesehen am 21.02.2022
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2021.2.85608