Auf Abstand zusammen: das Mittelalter als Modell

Die allgegenwärtigen Online-Meetings der Corona-Zeit sind Ausdruck eines Konflikts von Zeit und Raum, den nicht nur die akademische Welt bei der Arbeit lösen muss: Wie kann man zusammenkommen und doch zugleich möglichst großen physischen Abstand halten? Anwesenheit bei gleichzeitiger physischer A...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Schmitz-Esser, Romedio (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2022-02-22
In: Ruperto Carola
Year: 2022, Jahrgang: 19, Pages: 32-39
DOI:10.17885/heiup.ruca.2022.19.24505
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://dx.doi.org/10.17885/heiup.ruca.2022.19.24505
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://heiup.uni-heidelberg.de/journals/index.php/rupertocarola/article/view/24505
Volltext
Verfasserangaben:Romedio Schmitz-Esser
Beschreibung
Zusammenfassung:Die allgegenwärtigen Online-Meetings der Corona-Zeit sind Ausdruck eines Konflikts von Zeit und Raum, den nicht nur die akademische Welt bei der Arbeit lösen muss: Wie kann man zusammenkommen und doch zugleich möglichst großen physischen Abstand halten? Anwesenheit bei gleichzeitiger physischer Abwesenheit ist allerdings kein neues Phänomen unserer pandemischen Zeit - tatsächlich sind Absenz und die daraus folgenden Strategien der Präsenthaltung ein Thema mit langer historischer Vorgeschichte bis in das Spätmittelalter. Die historische Reflexion über Absenz und Präsenthaltung in der europäischen Vormoderne hilft daher unmittelbar bei der Kontextualisierung unserer Praktiken in der Gegenwart.
Beschreibung:Gesehen am 28.02.2022
Beschreibung:Online Resource
DOI:10.17885/heiup.ruca.2022.19.24505