Voraussetzungen für elektronische Systeme zur Prüfung auf Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS): Ein Beitrag zum Aktionsplan des Bundesministeriums für Gesundheit = Prerequisites for electronic systems evaluating safe and effective drug therapy
Um systemübergreifend Prüfungen auf die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) durchführen zu können, müssen Datenstrukturen zu Arzneimitteln und Patienten in elektronischen Systemen bestimmte Bedingungen erfüllen. In einem Workshop zu einer Maßnahme des Aktionsplans des Bundesministeriums für...
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| Hauptverfasser: | , , , , , |
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| Dokumenttyp: | Article (Journal) |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
22 October 2011
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| In: |
Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz
Year: 2011, Jahrgang: 54, Heft: 11, Pages: 1-9 |
| ISSN: | 1437-1588 |
| DOI: | 10.1007/s00103-011-1337-7 |
| Online-Zugang: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00103-011-1337-7 |
| Verfasserangaben: | A.-F. Aly, K. Menges, C.H. Haas, L. Zimmermann, J. Kaltschmidt, M. Criegee-Rieck |
| Zusammenfassung: | Um systemübergreifend Prüfungen auf die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) durchführen zu können, müssen Datenstrukturen zu Arzneimitteln und Patienten in elektronischen Systemen bestimmte Bedingungen erfüllen. In einem Workshop zu einer Maßnahme des Aktionsplans des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) wurden diese identifiziert und in einem 7+1-Punkte-Plan berichtet: Die Daten zu Arzneimitteln müssen valide und aktuell sein, basierend auf den behördlich geprüften Fachinformationen. Vorgaben zur Struktur und auch zu einzelnen inhaltlichen Bausteinen innerhalb dieser Struktur müssen einheitlich festgelegt sein. Mittels geeigneter Identifikatoren müssen Arzneimittel und Stoffe eindeutig gekennzeichnet sein, um diesbezügliche Daten sicher austauschen zu können. Die inhaltlichen Strukturen - sowohl zum zu prüfenden Arzneimittel als auch zum betroffenen Patienten - müssen systemübergreifend festgelegt werden und im deutschen Gesundheitswesen jederzeit aktuell und möglichst frei verfügbar sein. Dieser Konsens über inhaltliche und strukturelle Vorgaben ist Voraussetzung für weitere Szenarien wie beispielsweise die Meldung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen unter Vermeidung der heutigen System- beziehungsweise Medienbrüche. Er erhält aktuell eine hohe Bedeutung aufgrund der national zu verwirklichenden neuen europäischen Gesetzgebung zur Pharmakovigilanz. |
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| Beschreibung: | Gesehen am 02.03.2022 |
| Beschreibung: | Online Resource |
| ISSN: | 1437-1588 |
| DOI: | 10.1007/s00103-011-1337-7 |