Strukturelle Konnektivität und Diffusionstensor-Bildgebung bei Autismus-Spektrum-Störungen

Die Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI) erlangt seit mehreren Jahren in der Erforschung neuropsychiatrischer Krankheitsbilder einen immer höheren Stellenwert. Mit Hilfe dieser Technik können Faserverläufe in vivo dargestellt werden, was bisher anatomischen post-mortem Studien vorbehalten war. Auch...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Vomstein, Thomas Kilian (VerfasserIn) , Stieltjes, Bram (VerfasserIn) , Poustka, Luise (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2013
In: Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Year: 2013, Jahrgang: 41, Heft: 1, Pages: 59-68
ISSN:1664-2880
DOI:10.1024/1422-4917/a000210
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1024/1422-4917/a000210
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1024/1422-4917/a000210
Volltext
Verfasserangaben:Kilian Vomstein, Bram Stieltjes und Luise Poustka
Beschreibung
Zusammenfassung:Die Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI) erlangt seit mehreren Jahren in der Erforschung neuropsychiatrischer Krankheitsbilder einen immer höheren Stellenwert. Mit Hilfe dieser Technik können Faserverläufe in vivo dargestellt werden, was bisher anatomischen post-mortem Studien vorbehalten war. Auch bei der Untersuchung neurobiologisch-anatomischer Korrelate kinder- und jugendpsychiatrischer Störungsbilder wie den Autismus-Spektrum-Störungen gewinnt DTI zunehmend an Bedeutung. Die Interpretation dieser Bildgebungsdaten ist allerdings für wissenschaftlich interessierte Kliniker häufig nicht einfach. In vorliegender Übersichtsarbeit sollen daher die Grundlagen der DTI-Bildgebung, wichtige Parameter wie die fraktionelle Anisotropie, radiale, mittlere sowie axiale Diffusivität und ihre zwei wichtigsten Anwendungsmöglichkeiten, das Fibertracking und die Whole Brain-Analyse verständlich erläutert werden. Ferner wird die praktische Anwendung der DTI-Bildgebung bei Autismus-Spektrum-Störungen dargestellt. Dabei sollen sowohl Stärken, aber auch Schwächen und Entwicklungsmöglichkeiten der Technik diskutiert werden.
Beschreibung:Online veröffentlicht: December 21, 2012
Gesehen am 07.03.2022
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1664-2880
DOI:10.1024/1422-4917/a000210