Ästhetik und Poetik der Ruinen: Rekonstruktion - Imagination - Gedächtnis

In ruins, the absence of the past achieves a maximum level of presence. At different points in time, fundamental reflections on the fragility of both human cultures and individual existence have taken shape around them, gaining significance in the fields of aesthetics, poetics, and the philosophy of...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Weitere Verfasser: Lombardi, Giulia (HerausgeberIn) , Oberto, Simona (HerausgeberIn) , Strohmaier, Paul (HerausgeberIn)
Dokumenttyp: Sammelband
Sprache:Französisch
Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Boston De Gruyter [2022]
Volumes / Articles: Show Volumes / Articles.
DOI:10.1515/9783110757811
Schlagworte:
Online-Zugang:Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1515/9783110757811
Verlag, lizenzpflichtig: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783110757811
Verlag, Unbekannt: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783110757712
Verlag, Cover: https://www.degruyterbrill.com/document/cover/isbn/9783110757811/original
Volltext
Verfasserangaben:herausgegeben von Giulia Lombardi, Simona Oberto und Paul Strohmaier
Beschreibung
Zusammenfassung:In ruins, the absence of the past achieves a maximum level of presence. At different points in time, fundamental reflections on the fragility of both human cultures and individual existence have taken shape around them, gaining significance in the fields of aesthetics, poetics, and the philosophy of history from the early modern period onward. This volume traces how ruins have transformed in Romance cultures up into the present day
Ruinen sind per definitionem nichts Neues: Als materielle Überreste sesshafter Kulturen zählen sie seit Unzeiten zum Bestand historischer Gegebenheiten. Erst in der Frühen Neuzeit erfahren sie jedoch eine Aufwertung auf ästhetischer, poetologischer und geschichtsphilosophischer Ebene. In deren Mittelpunkt stehen zunächst die Ruinen des antiken Roms – anfangs im Zeichen eines Renovatio-Diskurses, später als Teil eines Paradigmas der Dekadenz. Neue Vitalität sollte der Ruine in der Malerei des 18. Jahrhunderts und in der Moderne beschieden sein, wo sie zur Anregung für die Imagination dient, sei es im Sinne einer historischen wie nationalen Selbstbefragung, sei es im Sinne einer umfassenden Kulturkritik. Im Motiv der Ruine verdichten sich so Fragen nach der Modellierung und Lesbarkeit von Zeit, nach Präsenz und Absenz, Imagination und Gedächtnis, Artefakt und Körperlichkeit, Medium und Metapher, Verfall und Rekonstruktion. Dieser diachron changierenden Faszinationskraft der Ruinen, die sich kaum überzeitlich präzisieren lässt und nur in einer Vielfalt von Bestimmungsversuchen, Übertragungen und poetologischen Inanspruchnahmen skizziert werden kann, geht der vorliegende Band in den Kulturen der Romania systematisch nach
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783110757811
9783110757866
DOI:10.1515/9783110757811
Zugangseinschränkungen:Restricted Access