Orolinguales Angioödem unter systemischer Thrombolyse mit rt-PA: eine unterschätzte Nebenwirkung

Das orolinguale Angioödem (OA) ist eine bislang zu wenig beachtete, aber klinisch relevante Nebenwirkung der systemischen Thrombolyse mit dem rekombinanten Gewebeplasminogenaktivator rt-PA bei der akuten zerebralen Ischämie. Sie tritt bei etwa 2% aller Thrombolysepatienten auf, wobei ACE-Hemmer in...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Ottomeyer, Caroline (VerfasserIn) , Sick, Christian (VerfasserIn) , Hennerici, Michael G. (VerfasserIn) , Szabo, Kristina (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 19. März 2009
In: Der Nervenarzt
Year: 2009, Jahrgang: 80, Heft: 4, Pages: 459-463
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-009-2685-5
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00115-009-2685-5
Volltext
Verfasserangaben:C. Ottomeyer, C. Sick, M.G. Hennerici, K. Szabo
Beschreibung
Zusammenfassung:Das orolinguale Angioödem (OA) ist eine bislang zu wenig beachtete, aber klinisch relevante Nebenwirkung der systemischen Thrombolyse mit dem rekombinanten Gewebeplasminogenaktivator rt-PA bei der akuten zerebralen Ischämie. Sie tritt bei etwa 2% aller Thrombolysepatienten auf, wobei ACE-Hemmer in der Vormedikation das Risiko steigern. Bei meist milder und unilateraler Beteiligung von Lippen und Zunge kann es bei Ausweitung auf den Oropharynx zu potenziell lebensgefährlichen Atemwegsobstruktionen kommen.
Beschreibung:Gesehen am 22.04.2022
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-009-2685-5