Social policy: inside out: social policy preferences and their representation in the political process

Die Dissertation untersucht die Sozialpolitik in 21 etablierten OECD-Demokratien auf der Mikro-, Meso- und Makroebene und beleuchtet deren Zusammenwirken sowie deren Einfluss auf sozialpolitische Reformen von den 1980ern bis in die 2020er. Dabei zeichnet sich die Sozialpolitik nicht nur durch ihre B...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Degen, Linda (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Buch/Monographie Hochschulschrift
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Heidelberg 24 Mai 2022
DOI:10.11588/heidok.00031509
Schlagworte:
Online-Zugang:Resolving-System, kostenfrei: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-315097
Resolving-System, kostenfrei: http://dx.doi.org/10.11588/heidok.00031509
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/31509
Resolving-System: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-315097
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek: https://d-nb.info/1258362422/34
Volltext
Verfasserangaben:vorgelegt von Linda Mareike Degen ; Erstgutachterin: Prof. Dr. Jale Tosun (Universität Heidelberg) [und eine weitere Gutachterin]

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520 |a Die Dissertation untersucht die Sozialpolitik in 21 etablierten OECD-Demokratien auf der Mikro-, Meso- und Makroebene und beleuchtet deren Zusammenwirken sowie deren Einfluss auf sozialpolitische Reformen von den 1980ern bis in die 2020er. Dabei zeichnet sich die Sozialpolitik nicht nur durch ihre Budgetrelevanz aus, sondern auch durch ihre Relevanz für Gesellschaften, Parteien und die politikwissenschaftliche Literatur. Als eines der am häufigsten untersuchten Politikfelder zeigt die Literatur jedoch einige Blindstellen auf, wenn es um die Analyse disaggregierter Daten, konditionierender Faktoren und der Mikrofundierung von Makrophänomenen geht. Die fünf Artikel dieser kumulativen Dissertation tragen dazu bei, diese Forschungslücken zu schließen und folgende Forschungsfragen zu beantworten: Wie entstehen sozialpolitische Präferenzen, wie können sie beschrieben und verändert werden und wie werden sie im politischen Prozess repräsentiert? Unter welchen Bedingungen haben politische Parteien (noch) einen Einfluss auf Sozialpolitik? Beginnend auf der Mikro-Ebene untersucht das erste Papier im Rahmen einer qualitativen Fallstudie die Sozialpolitik der Großen Koalition von 2013 bis 2017 in Deutschland. Es zeigt auf, dass die öffentliche Meinung die vote-seeking Parteien in ihrer ideologischen Ausrichtung sowie während des Entscheidungsprozesses maßgeblich geprägt hat. Gleichzeitig zeigt sich der (fehlende) Problemdruck als wichtiger Erklärungsfaktor für policy outputs. Im zweiten Papier wird tiefer auf die Mikro-Ebene eingegangen, indem auf Basis eines Online Surveys untersucht wird, wie policy knowledge sozialpolitische Präferenzen von Individuen beeinflusst. Dabei zeigt sich ein statistisch signifikanter Einfluss von Wissen auf Präferenzen. Durch das experimentelle Design, im Rahmen dessen den Befragten neue Informationen über die sozialpolitischen Programme gegeben werden, wird klar, dass sich Präferenzen dadurch verändern können. Als ein Bindeglied zwischen Mikro- und Makroebene kann das dritte Papier verstanden werden: Die zweistufige Analyse startet auf der Mikroebene, indem der Einfluss der Gewerkschaftsmitgliedschaft auf sozialpolitische Präferenzen untersucht wird. Es zeigt sich ein positiver, statistisch signifikanter Einfluss der Mitgliedschaft auf sozialpolitische Präferenzen, der jedoch stärker in arbeitsmarktnahen Programmen als in weniger arbeitsmarktnahen Programmen ausfällt. Auf der Makroebene finden sich ähnliche Muster, da sich der positive, konditionierende Effekt der Gewerkschaftsdichte auf die Sozialpolitik linker Parteien nur in arbeitsmarktnahen Programmen nachzeichnen lässt. Das vierte und das fünfte Papier sind auf der Makro-Ebene zu verorten. Beide Papiere untersuchen Parteieneffekte in Bezug auf Employment Protection Legislation (EPL). Dabei zeigen die Ergebnisse, dass Christdemokraten und Sozialdemokraten während des goldenen Zeitalters des Wohlfahrtsstaates positive Effekte auf die EPL hatten; während diese unkonditionierten Effekte nach dem goldenen Zeitalter verschwinden. Stattdessen hat die Arbeitslosigkeit einen konditionierenden Effekt auf die EPL der Parteien. Zudem zeigen die quantitativen Analysen der zwei Papiere, dass einige Mechanismen des Parteienwettbewerbs für die EPL nicht nachgewiesen werden können und nur unter ganz bestimmten Rahmenbedingungen zu Tage treten. Insgesamt trägt die Dissertation durch den angewandten Methodenmix, die kritische Analyse bisheriger Konzepte, die disaggregierte Analyse von empirischen Phänomenen und den neuen theoretischen sowie empirischen Erkenntnissen dazu bei, dass nicht nur weitere Nuancen und Differenzierungen in der Erforschung der Sozialpolitik sichtbar, sondern dass auch die verschiedenen Analyseebenen sowie deren Zusammenspiel wahrgenommen werden. 
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