Malignitätsrisiko bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn ist das Risiko, an einem kolorektalen Karzinom zu erkranken, erhöht. Regelmäßige Vorsorge mittels Darmspiegelung bei chronischer Kolitis wirkt vorbeugend oder hilft, das kolorektale Karzinom in einem Frühstadium zu diagnostizieren. Obwohl nicht bewiesen ist,...

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Main Authors: Palma, Pablo (Author) , Post, Stefan (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: February 2004
In: Der Onkologe
Year: 2004, Volume: 10, Issue: 2, Pages: 203-212
ISSN:1433-0415
DOI:10.1007/s00761-004-0657-8
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00761-004-0657-8
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Author Notes:P. Palma, S. Post
Description
Summary:Bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn ist das Risiko, an einem kolorektalen Karzinom zu erkranken, erhöht. Regelmäßige Vorsorge mittels Darmspiegelung bei chronischer Kolitis wirkt vorbeugend oder hilft, das kolorektale Karzinom in einem Frühstadium zu diagnostizieren. Obwohl nicht bewiesen ist, dass dadurch die Mortalitätsrate sinkt, fühlen sich sowohl die Patienten als auch die Ärzte als aktive Teile des kolorektalen Karzinomvorsorgeprogramms. Kürzlich wurden weitere Risikogruppen gefunden, die eine intensive Vorsorge oder alternative Verfahren benötigen, um einer malignen Entartung vorzubeugen: Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis und wahrscheinlich auch Patienten mit Strikturen. Steigendes Interesse zeigt sich in möglichen chemotherapeutischen Präventionsverfahren bei mit Kolitis assoziierten kolorektalen Karzinomen. Ziel der Studie war die kritische Analyse des Zusammenhangs zwischen kolorektalem Karzinom und entzündlichen Darmerkrankungen.
Item Description:Gesehen am 31.05.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1433-0415
DOI:10.1007/s00761-004-0657-8