Gründe für den Schwangerschaftskonflikt in Deutschland: ein Untersuchungsansatz

Der Schwangerschaftsabbruch ist mit jährlich etwa 100000 erfassten Abbrüchen eine häufige gynäkologische Intervention in Deutschland. Gleichzeitig ist er ein kontrovers diskutiertes medizinethisches und medizinrechtliches Thema, bei dem sich das Lebensrecht des Kindes und das Selbstbestimmungsre...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Dienerowitz, Florian (VerfasserIn) , Hetjens, Svetlana (VerfasserIn) , Bauer, Axel W. (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2022
In: Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Year: 2022, Jahrgang: 82, Heft: 7, Pages: 689-692
ISSN:0016-5751
Online-Zugang: Volltext
Verfasserangaben:Florian M. Dienerowitz, Svetlana Hetjens, Axel W. Bauer
Beschreibung
Zusammenfassung:Der Schwangerschaftsabbruch ist mit jährlich etwa 100000 erfassten Abbrüchen eine häufige gynäkologische Intervention in Deutschland. Gleichzeitig ist er ein kontrovers diskutiertes medizinethisches und medizinrechtliches Thema, bei dem sich das Lebensrecht des Kindes und das Selbstbestimmungsrecht der Frau scheinbar unvereinbar gegenüberstehen. Gerade in jüngerer Zeit nimmt die Diskussion wieder einen größeren Stellenwert ein, nachdem der Diskurs nach der gesetzlichen Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs im Jahr 1995 in seiner Intensität zunächst etwas abgenommen hatte. Ein wesentlicher Aspekt bleibt dabei jedoch häufig unbeachtet, nämlich die subjektiven Gründe für den Schwangerschaftskonflikt.
Beschreibung:Artikel online veröffentlicht: 07. Juli 2022
ISSN:0016-5751