“Category-Split” Effekte bei Urteilen über Sportlerinnen, Sportler und Sportarten
Zusammenfassung: Nach dem Stichprobenansatz (Fiedler, 2000) entstehen viele Urteilsfehler nicht unbedingt durch kognitive Defizite, sondern durch den Prozess des Sammelns von Informationen. Die daraus resultierende Informationsstichprobe kann aus vielerlei Gründen unzulänglich oder verzerrt sein,...
Gespeichert in:
| Hauptverfasser: | , |
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| Dokumenttyp: | Article (Journal) |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Januar 2007
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| In: |
Zeitschrift für Sozialpsychologie
Year: 2007, Jahrgang: 38, Heft: 2, Pages: 111-121 |
| ISSN: | 2235-1477 |
| DOI: | 10.1024/0044-3514.38.2.111 |
| Online-Zugang: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1024/0044-3514.38.2.111 Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1024/0044-3514.38.2.111 |
| Verfasserangaben: | Christian Unkelbach und Henning Plessner |
| Zusammenfassung: | Zusammenfassung: Nach dem Stichprobenansatz (Fiedler, 2000) entstehen viele Urteilsfehler nicht unbedingt durch kognitive Defizite, sondern durch den Prozess des Sammelns von Informationen. Die daraus resultierende Informationsstichprobe kann aus vielerlei Gründen unzulänglich oder verzerrt sein, wobei Menschen sich dieser Verzerrungen und Unzulänglichkeiten in der Regel nicht bewusst sind. Wir präsentieren drei Experimente, bei denen sowohl ausgebildete Trainerinnen und Trainer als auch Studierende eine fehlende Sensibilität für Manipulationen der Informationsstichprobe zeigten. Die Aufgabe bestand darin, entweder einen Fußballspieler (Exp. 1 & 3) oder verschiedene Sportarten (Exp. 2) aufgrund von erinnerten Informationen zu bewerten. Dabei wurde die Menge an positiver und negativer Informationen in den subjektiven Gedächtnisstichproben durch “Category-Split” (Fiedler & Armbruster, 1994) und die Abrufleichtigkeit (Schwarz et al., 1991) manipuliert. Die Urteile spiegelten die Information in den Gedächtnisstichproben wieder, d. h. die offensichtlichen Verzerrungen wurden nicht korrigiert. Die Implikationen dieser Befunde für Bewertungen im Sport und die Sportberichterstattung werden diskutiert. |
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| Beschreibung: | Online veröffentlicht: March 05, 2015 Gesehen am 22.07.2022 |
| Beschreibung: | Online Resource |
| ISSN: | 2235-1477 |
| DOI: | 10.1024/0044-3514.38.2.111 |