Komorbidität und Funktionalität: Determinanten oder Ausdruck des individuellen biologischen Alters

Zum einen prädisponiert die Organalterung einschließlich der aus ihr resultierenden Funktionseinbußen im höheren Lebenslater für das Auftreten von akuten und chronischen Erkrankungen. Zum anderen ist der Einfluss individueller Komorbiditäten auf die Funktionalität im Alter stärker als in jüng...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Bauer, Jürgen M. (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 17 June 2022
In: Altern: Biologie und Chancen
Year: 2022, Pages: 157-165
DOI:10.1007/978-3-658-34859-5_10
Online-Zugang:Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-658-34859-5_10
Volltext
Verfasserangaben:Jürgen M. Bauer
Beschreibung
Zusammenfassung:Zum einen prädisponiert die Organalterung einschließlich der aus ihr resultierenden Funktionseinbußen im höheren Lebenslater für das Auftreten von akuten und chronischen Erkrankungen. Zum anderen ist der Einfluss individueller Komorbiditäten auf die Funktionalität im Alter stärker als in jüngeren Jahren ausgeprägt. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass dieser je nach dem vorliegenden Erkrankungsspektrum und dem Schweregrad der einzelnen Erkankungen sehr unterschiedlich ausgesprägt ist. Komorbidität und Funktionalität durchdringen sich somit wechselseitig. Sie haben damit beide wenstlichen Einfluss auf die Entwicklung des individuellen biologischen Alters. Es gilt nun für die biologisch-medizinische Forschung herauszufinden, welche Ansätze es jenseits der Behandlung der individuellen Komorbiditäten zukünftig vermögen werden, den Verlauf der Funktionalität im Alter günstig zu beeinflussen. Bislang sind hier körperliches Training und eine optimierte Ernährung als Standards anzusehen. Ob neue medikamentöse Ansätze die an sie gestellten Erwartungen erfüllen können, müssen zukünftige Studien zeigen.
Beschreibung:Gesehen am 25.07.2022
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783658348595
DOI:10.1007/978-3-658-34859-5_10