Reicher als Gedacht: Individuelle Einschätzungen und globale Konsequenzen

Reichtum und Armut sind relativ - wer beispielsweise in einem reichen Land wie Deutschland zu den Geringverdienenden gehört, kann im weltweiten Vergleich durchaus im oberen Bereich der Einkommensskala liegen. Umgekehrt kommt es auch vor, dass Einkommensmillionäre in Deutschland sich selbst in Verk...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Fehr, Dietmar (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2022-07-22
In: Ruperto Carola
Year: 2022, Jahrgang: 20, Pages: 70-77
DOI:10.17885/heiup.ruca.2022.20.24587
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://dx.doi.org/10.17885/heiup.ruca.2022.20.24587
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://heiup.uni-heidelberg.de/journals/index.php/rupertocarola/article/view/24587
Volltext
Verfasserangaben:Dietmar Fehr
Beschreibung
Zusammenfassung:Reichtum und Armut sind relativ - wer beispielsweise in einem reichen Land wie Deutschland zu den Geringverdienenden gehört, kann im weltweiten Vergleich durchaus im oberen Bereich der Einkommensskala liegen. Umgekehrt kommt es auch vor, dass Einkommensmillionäre in Deutschland sich selbst in Verkennung der tatsächlichen Gegebenheiten der oberen Mittelschicht anstatt der globalen Elite zurechnen. Die subjektive Wahrnehmung der eigenen ökonomischen Lage weicht oft von den harten Fakten ab, wie eine Studie unter Federführung der Heidelberger Wirtschaftswissenschaft zeigt. Das kann weitreichende Konsequenzen haben, da diese „weiche“ Wahrnehmung maßgeblich harte politische Einstellungen, wirtschaftspolitische Präferenzen und gesellschaftspolitische Aspekte beeinflusst - beispielsweise die Einstellung zur Umverteilung von Einkommen.
Beschreibung:Gesehen am 26.07.2022
Beschreibung:Online Resource
DOI:10.17885/heiup.ruca.2022.20.24587