Einfluss der Applanationstonometrie auf die Präzision der Biometrie = Effect of applanation tonometry on precision of biometry measurements

Hintergrund: Ziel dieser Untersuchung ist es, den Einfluss der Applanationstonometrie auf die Präzision der Biometrie sowie auf die Reliabilität von Keratometriemessungen zu analysieren. Patienten und Methoden: In diese klinisch-prospektive Studie wurden 30 Augen von 16 Kataraktpatienten eingeschl...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Rabsilber, Tanja Marina (VerfasserIn) , Bueltmann, S. (VerfasserIn) , Holzer, Mike P. (VerfasserIn) , Auffarth, Gerd U. (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2011
In: Der Ophthalmologe
Year: 2011, Jahrgang: 108, Pages: 52-56
ISSN:1433-0423
DOI:10.1007/s00347-010-2240-6
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00347-010-2240-6
Volltext
Verfasserangaben:T.M. Rabsilber, S. Bueltmann, M.P. Holzer, G.U. Auffarth
Beschreibung
Zusammenfassung:Hintergrund: Ziel dieser Untersuchung ist es, den Einfluss der Applanationstonometrie auf die Präzision der Biometrie sowie auf die Reliabilität von Keratometriemessungen zu analysieren. Patienten und Methoden: In diese klinisch-prospektive Studie wurden 30 Augen von 16 Kataraktpatienten eingeschlossen. Präoperativ wurde eine IOLMaster-Biometrie vor und 10 min nach Applanationstonometrie (Lokalanästhesie: Oxybuprocain 0,4%) durchgeführt. Ergebnisse: Die absolute mittlere Differenz der Intraokularlinsenstärke für Emmetropie betrug 0,31±0,3 dpt mit Abweichungen von −1,56 bis +1,12 dpt. Die mittlere Standardabweichung für die Hornhautradien R1 und R2 (n = 28 Augen) lag bei 0,014±0,013 mm vor und bei 0,024±0,021 mm nach der Tonometrie. Dieser Unterschied war statistisch signifikant (t-Test, p<0,01). Gelegentlich wurden starke korneale Oberflächenunregelmäßigkeiten beobachtet, durch die die notwendige Anzahl an fehlerfreien Keratometriemessungen nicht erhoben werden konnten. Schlussfolgerung: Die Biometrie sollte zu Beginn der präoperativen Untersuchung durchgeführt werden, da Lokalanästhesie und Applanationstonometrie die Messgenauigkeit reduzieren können.
Beschreibung:Online publiziert: 6. Oktober 2010
Gesehen am 08.09.2022
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1433-0423
DOI:10.1007/s00347-010-2240-6