Ambivalentes Amerika: Martinů, Enescu und Bartók in den USA

Totalitäre Herrschaftssysteme in Europa trieben zahlreiche Künstler ins Exil. Die ostmitteleuropäischen Komponisten Bohuslav Martinů, George Enescu und Béla Bartók gingen in die USA. Martinů wurde erst dort zum Symphoniker. Seine Ästhetik korrespondierte mit einer Hauptströmung der amerikan...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Redepenning, Dorothea (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Januar 2011
In: Osteuropa
Year: 2011, Jahrgang: 61, Heft: 1, Pages: 167-190
ISSN:2509-3444
Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.jstor.org/stable/44936952
Volltext
Verfasserangaben:Dorothea Redepenning
Beschreibung
Zusammenfassung:Totalitäre Herrschaftssysteme in Europa trieben zahlreiche Künstler ins Exil. Die ostmitteleuropäischen Komponisten Bohuslav Martinů, George Enescu und Béla Bartók gingen in die USA. Martinů wurde erst dort zum Symphoniker. Seine Ästhetik korrespondierte mit einer Hauptströmung der amerikanischen Musikanschauung. Enescu erfreute sich in den USA großer Wertschätzung und kam in zwei seiner Spätwerke dem Publikumsgeschmack entgegen. Und Bartóks Meisterwerk „Konzert für Orchester“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie die Exilerfahrung das künstlerische Schaffen beeinflusste. Totalitarian systems in Europe forced numerous artists into exile. The East Central European composers Bohuslav Martin George Enescu, and Béla Bartók went to the United States. Only there did Martinů become a composer of symphonies. His aesthetics corresponded with the main stream of American musical views. Enescu was held in considerable esteem in the United States, and two of his later works accommodated public taste. Bartók's masterpiece "Concerto for Orchestra" is a prime example of how the experience of exile influenced artistic creation.
Beschreibung:Gesehen am 14.09.2022
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2509-3444