Gewaltfreiheit als U-Topie und Un-Möglichkeit: Ausbruch aus der Dichotomie des Gewaltfreiheitsdiskurses

Dieser Beitrag beschäftigt sich - anders als die Mehrheit der in diesem Band versammelten Beiträge - weniger mit den konkreten politischen Fragen nach dem Einsatz von Gewalt oder mit der kirchlichen Haltung zu diesen Fragen, als damit, in welchem Rahmen solche Fragen eingebettet werden können, um...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Stoppel, Hendrik (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 14 February 2022
In: Gewaltfreiheit zwischen Anspruch und Realität
Year: 2022, Pages: 207-228
DOI:10.1007/978-3-658-36304-8_10
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-658-36304-8_10
Volltext
Verfasserangaben:Hendrik Stoppel
Beschreibung
Zusammenfassung:Dieser Beitrag beschäftigt sich - anders als die Mehrheit der in diesem Band versammelten Beiträge - weniger mit den konkreten politischen Fragen nach dem Einsatz von Gewalt oder mit der kirchlichen Haltung zu diesen Fragen, als damit, in welchem Rahmen solche Fragen eingebettet werden können, um sie zu diskutieren. Dabei soll eine Möglichkeit der Einbettung jenseits der Dichotomie zwischen einer Haltung, die sich - jeweils aus der Perspektive des anderen beschrieben - jeglicher Form von Gewalt nicht stellen kann und einer solchen, für die institutionalisierte Gewalt über ihre rechtliche Einhegung hinaus kein spezifisch ethisches Problem mehr darstellt, gesucht werden. Oder, positiv gewendet, zwischen einer Position, für die völlige Gewaltfreiheit unter allen Umständen moralisch verpflichtend ist und einer, für die gerade um einer Eindämmung der Gewalt willen die Ausübung von oder Drohung mit Gewalt notwendig sein kann.
Beschreibung:Gesehen am 22.09.2022
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783658363048
DOI:10.1007/978-3-658-36304-8_10