Staging des Bronchialkarzinoms = Diagnostic evaluation of lung cancer

Das Bronchialkarzinom ist die vierthäufigste Todesursache in Deutschland. Symptome sind oft unspezifisch und treten häufig erst spät auf. An erster Stelle der Diagnostik stehen die Anamnese und klinische Untersuchung. Die Thoraxröntgenaufnahme ist die Grundlage der bildgebenden Diagnostik und wi...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Herth, Felix (VerfasserIn) , Heußel, Claus Peter (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 22 January 2011
In: Der Internist
Year: 2011, Jahrgang: 52, Heft: 2, Pages: 138-145
ISSN:1432-1289
DOI:10.1007/s00108-010-2697-z
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00108-010-2697-z
Volltext
Verfasserangaben:F.J.F. Herth, C.-P. Heussel
Beschreibung
Zusammenfassung:Das Bronchialkarzinom ist die vierthäufigste Todesursache in Deutschland. Symptome sind oft unspezifisch und treten häufig erst spät auf. An erster Stelle der Diagnostik stehen die Anamnese und klinische Untersuchung. Die Thoraxröntgenaufnahme ist die Grundlage der bildgebenden Diagnostik und wird durch die Computertomographie des Thorax ergänzt, üblicherweise mit Kontrastmittelverstärkung. Anschließend sollte eine Probe zur histologischen bzw. zytologischen Diagnostik durch die am wenigsten invasive Methode durchgeführt werden, zumeist die Bronchoskopie. Ergänzt durch neuere Techniken wie Narrow-Band-Imaging, endobronchialen Ultraschall und elektromagnetische Navigation nimmt sie in der gesamten Diagnostik einen wichtigen Stellenwert ein. In Abhängigkeit von den individuellen Therapieoptionen erfolgt das weitere Staging. Die Positronenemissionstomographie besitzt in der Diagnostik des Bronchialkarzinoms eine gesicherte Evidenz. Sie dient einerseits der Abklärung mediastinaler Lymphknoten und andererseits dem extrathorakalen Staging. Dieses sollte die häufigen Metastasenorte Nebennieren, Leber und Skelett umfassen. Insbesondere sollte eine Magnetresonanztomographie des Gehirns erfolgen.
Beschreibung:Gesehen am 22.09.2022
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1432-1289
DOI:10.1007/s00108-010-2697-z