Therapiestrategien bei Pankreaspseudozysten

Pankreaspseudozysten sind eine typische Komplikation nach akuter oder chronischer Pankreatitis. Sie stellen die häufigste Form von Pankreaszysten (ca. 80%) dar. Der vorliegende Artikel gibt anhand der aktuellen Literatur eine Übersicht, wann und ob eine therapeutische Intervention erfolgen soll. A...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Schneider, Lutz (VerfasserIn) , Büchler, Markus W. (VerfasserIn) , Werner, Jens (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 6 Juni 2011
In: Viszeralmedizin
Year: 2011, Jahrgang: 27, Heft: 3, Pages: 225-230
ISSN:1662-6672
DOI:10.1159/000329157
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1159/000329157
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.karger.com/Article/FullText/329157
Volltext
Verfasserangaben:Lutz Schneider, Markus W. Büchler, Jens Werner (Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universität Heidelberg, Deutschland)
Beschreibung
Zusammenfassung:Pankreaspseudozysten sind eine typische Komplikation nach akuter oder chronischer Pankreatitis. Sie stellen die häufigste Form von Pankreaszysten (ca. 80%) dar. Der vorliegende Artikel gibt anhand der aktuellen Literatur eine Übersicht, wann und ob eine therapeutische Intervention erfolgen soll. Asymptomatische Pseudozysten, die kleiner als 6 cm und nicht älter als 6 Wochen sind, sollten beobachtet werden. Anderenfalls - oder wenn Symptome bzw. Komplikationen auftreten - sollte eine innere Drainage mittels Endoskopie oder Chirurgie angestrebt werden. Wesentlich ist vor der Therapieentscheidung die Abgrenzung zu zystischen Neoplasien.
Beschreibung:Gesehen am 24.10.2022
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1662-6672
DOI:10.1159/000329157