Bilder der Christophanie: Ambiguität, Liminalität und Konversion
Bilder der Christophanie, die den auferstandenen Christus vor seinen Jünger:innen zeigen, sind oftmals komplex strukturiert und irritieren durch widersprüchliche Sehangebote und Aussagen. Die Ambiguität dieser Darstellungen wurde von der kunsthistorischen Forschung lange Zeit unterschätzt oder g...
Gespeichert in:
| 1. Verfasser: | |
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| Dokumenttyp: | Buch/Monographie Hochschulschrift |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Leiden Boston Singapore Paderborn Wien
Brill, Fink
[2022]
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| Schriftenreihe: | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books Online, Collection 2023
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| DOI: | 10.30965/9783846766262 |
| Schlagworte: | |
| Online-Zugang: | Verlag, lizenzpflichtig: https://brill.com/view/title/59721 Resolving-System, lizenzpflichtig: https://brill.com/display/title/59721 Verlag, lizenzpflichtig: https://brill.com/doi/10.30965/9783846766262 Resolving-System, DOI des Erstveröffentlichers: http://dx.doi.org/10.30965/9783846766262 |
| Verfasserangaben: | Tobias Frese |
| Zusammenfassung: | Bilder der Christophanie, die den auferstandenen Christus vor seinen Jünger:innen zeigen, sind oftmals komplex strukturiert und irritieren durch widersprüchliche Sehangebote und Aussagen. Die Ambiguität dieser Darstellungen wurde von der kunsthistorischen Forschung lange Zeit unterschätzt oder gänzlich ignoriert. Dies resultierte aus der traditionellen Methode der ikonographischen Interpretationspraxis, christliche Bildinhalte möglichst eindeutig zu bestimmen. Motivische Widersprüchlichkeiten wurden in diesem Sinne zumeist als Ausnahmen disqualifiziert, auf pragmatische Gründe zurückgeführt oder als künstlerische Fehler abgetan. Im Buch wird anhand mehrerer Fallbeispiele aus der Zeit der Spätantike und des frühen Mittelalters dargelegt, dass diese Sicht der immanenten Logik vieler prominenter Christusbilder nicht gerecht wird. Dagegen wird aufgezeigt, dass die Bild-Ambiguitäten von den Produzenten mit großem konzeptuellem Kalkül in Szene gesetzt wurden und im Rahmen eines christlichen Bekehrungs-Diskurses zu verstehen sind, bei dem Momente der Liminalität – die kognitive Verwirrung, der Glaubenszweifel und die innere Wandlung – eine entscheidende Rolle spielen |
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| Beschreibung: | Vorwort: "Das vorliegende Buch stellt die überarbeitete und gekürzte Fassung meiner Studie dar, die im Jahr 2018 von der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg als Habilitationsschrift angenommen wurde." |
| Beschreibung: | Online Resource |
| ISBN: | 9783846766262 9783770566266 |
| DOI: | 10.30965/9783846766262 |