Syndrom der klaffenden Tube

Das Syndrom der klaffenden Tuba auditiva (eustachii) ist gekennzeichnet durch eine von Schwartze (1864) und Jago (1867) erstmals beschriebene atemsynchrone Bewegung des Trommelfells. Sie führt zu einem Druckgefühl auf den Ohren, atemsynchronen Ohrgeräuschen und Autophonie. Die Prävalenz der Erkr...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Löhler, Jan (VerfasserIn) , Walther, Leif Erik (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 29.06.2021
In: Laryngo-Rhino-Otologie
Year: 2021, Jahrgang: 100, Heft: 9, Pages: 696-697
ISSN:1438-8685
DOI:10.1055/a-1480-5175
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/a-1480-5175
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/a-1480-5175
Volltext
Verfasserangaben:Jan Löhler, Leif Erik Walther
Beschreibung
Zusammenfassung:Das Syndrom der klaffenden Tuba auditiva (eustachii) ist gekennzeichnet durch eine von Schwartze (1864) und Jago (1867) erstmals beschriebene atemsynchrone Bewegung des Trommelfells. Sie führt zu einem Druckgefühl auf den Ohren, atemsynchronen Ohrgeräuschen und Autophonie. Die Prävalenz der Erkrankung ist selten. Nur 10–20% der Betroffenen suchen wegen der Beschwerden einen HNO-Arzt auf. Eine 19-jährige Patientin klagt seit längerem über ein unklares Druckgefühl im rechten Ohr, beim Sprechen und Schlucken nimmt sie die damit verbundenen Geräusche sehr laut wahr. Die Beschwerden treten in den Morgenstunden, etwa 30 Minuten nachdem sie aufgestanden ist, auf. Sie leidet an keinen weiteren organischen Erkrankungen und raucht nicht, allerdings ist sie sehr schlank (43kg, 1,72m, BMI: 14,5kg/m2).
Beschreibung:Gesehen am 02.02.2023
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1438-8685
DOI:10.1055/a-1480-5175