Psychophysiologie als Prädiktor für Behandlungserfolg: eine Pilotstudie = Psychophysiology as a predictor for treatment outcome : a pilot-study

Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Einsatzes biologischer Parameter in der psychosomatischen Medizin stellt sich die Frage nach geeigneten und ökonomischen Methoden für die Psychotherapieforschung. In einer Pilotstudie wurden bei 21 depressiven Patientinnen und Patienten zu Beginn einer 12-wöc...

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Ehrenthal, Johannes C. (VerfasserIn) , Fey, Marco (VerfasserIn) , Herrmann-Lingen, Christoph (VerfasserIn) , Schauenburg, Henning (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 15. September 2010
In: Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie
Year: 2010, Jahrgang: 60, Heft: 12, Pages: 474-478
ISSN:1439-1058
DOI:10.1055/s-0030-1263149
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/s-0030-1263149
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0030-1263149
Volltext
Verfasserangaben:Johannes C. Ehrenthal, Marco Fey, Christoph Herrmann-Lingen, Henning Schauenburg
Beschreibung
Zusammenfassung:Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Einsatzes biologischer Parameter in der psychosomatischen Medizin stellt sich die Frage nach geeigneten und ökonomischen Methoden für die Psychotherapieforschung. In einer Pilotstudie wurden bei 21 depressiven Patientinnen und Patienten zu Beginn einer 12-wöchigen stationären psychotherapeutischen Behandlung kardiovaskuläre Parameter während Stressinduktion (Rechenstresstest, Ärgertest) und nachfolgender Ruhephase gemessen und mit Psychotherapieerfolg in Verbindung gesetzt. Niedrige Veränderungswerte von Stress zu Ruhe im mittleren Blutdruck zu Beginn der Behandlung gingen signifikant und mit einer Varianzaufklärung von 41% mit einem besseren Therapieergebnis einher, auch nach der Kontrolle verschiedener Kovariaten. Ebenso fanden sich Hinweise auf die Bedeutsamkeit von negativem Affekt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die zusätzliche Erfassung kardiovaskulärer Parameter eine ökonomische Möglichkeit der Erhebung ergänzender biologischer Variablen in der Psychotherapieforschung darstellt.
Beschreibung:Gesehen am 02.03.2023
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1439-1058
DOI:10.1055/s-0030-1263149