Synthese eines Kupfer(I)-Komplexes mit zwei ungepaarten Elektronen durch Oxidation eines Kupfer(II)-Komplexes mit zwei redoxaktiven Liganden

Zwei homoleptische Kupfer(II)-Komplexe [Cu(L1)2] und [Cu(L2)2] mit anionischen redoxaktiven Liganden wurden synthetisiert, einer mit dem Harnstoffazin-Ligand (L1) und der andere mit Thioharnstoffazin-Ligand (L2). Die Einelektronen-Oxidation der Komplexe löst einen seltenen redox-induzierten Elektro...

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Main Authors: Werr, Marco (Author) , Kaifer, Elisabeth (Author) , Enders, Markus (Author) , Asyuda, Andika (Author) , Zharnikov, Michael (Author) , Himmel, Hans-Jörg (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 17 September 2021
In: Angewandte Chemie
Year: 2021, Volume: 133, Issue: 43, Pages: 23641-23652
ISSN:1521-3757
DOI:10.1002/ange.202109367
Online Access:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1002/ange.202109367
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ange.202109367
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Author Notes:Marco Werr, Elisabeth Kaifer, Markus Enders, Andika Asyuda, Michael Zharnikov und Hans-Jörg Himmel
Description
Summary:Zwei homoleptische Kupfer(II)-Komplexe [Cu(L1)2] und [Cu(L2)2] mit anionischen redoxaktiven Liganden wurden synthetisiert, einer mit dem Harnstoffazin-Ligand (L1) und der andere mit Thioharnstoffazin-Ligand (L2). Die Einelektronen-Oxidation der Komplexe löst einen seltenen redox-induzierten Elektronentransferprozess aus, welcher zu den monokationischen Kupfer(I)-Komplexen [Cu(L1)2]+ und [Cu(L2)2]+ mit zwei oxidierten Liganden führt. Während [Cu(L1)2]+ am besten als CuI-Komplex mit zwei neutralen, radikalischen und antiferromagnetisch gekoppelten Liganden beschrieben werden sollte, ist [Cu(L2)2]+ ein CuI-Komplex mit zwei deutlich unterschiedlichen Ligandeneinheiten im festen Zustand und mit einer magnetischen Suszeptibilität nahe einer diamagnetischen Verbindung. Eine weitere Einelektronen-Oxidation des Komplexes mit L1-Liganden führt zu einem Dikation [Cu(L1)2]2+, das sich am besten als CuI-Komplex mit einem zweifach oxidierten, monokationischen Liganden und einem neutralen radikalischen Liganden beschreiben lässt. Die Stabilität in mindestens drei Redoxzuständen, die Akkumulation der Spindichte auf den Liganden und der ungehinderte Ligand-Metall-Elektronentransfer machen diese Komplexe für eine Vielzahl von Anwendungen äußerst attraktiv; hier testen wir die katalytische aerobe Oxidation von Alkoholen zu Aldehyden.
Item Description:Gesehen am 27.03.2023
Physical Description:Online Resource
ISSN:1521-3757
DOI:10.1002/ange.202109367