Mission Sprache: dem Vergessen entreißen

Sprachen entstehen aus anderen Sprachen und Dialekten, und Sprachen können aussterben, was aber nicht automatisch das Ende ihrer Existenz bedeutet. Während sich der Beginn einer Sprache wegen der Sprachwandelprozesse in der Regel nicht genau datieren lässt, kann man im Fall der neusyrischen Schri...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Waltisberg, Michael (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2023-03-06
In: Ruperto Carola
Year: 2023, Jahrgang: 21, Pages: 138-145
DOI:10.17885/heiup.ruca.2023.21.24743
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://dx.doi.org/10.17885/heiup.ruca.2023.21.24743
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://heiup.uni-heidelberg.de/journals/index.php/rupertocarola/article/view/24743
Volltext
Verfasserangaben:Michael Waltisberg
Beschreibung
Zusammenfassung:Sprachen entstehen aus anderen Sprachen und Dialekten, und Sprachen können aussterben, was aber nicht automatisch das Ende ihrer Existenz bedeutet. Während sich der Beginn einer Sprache wegen der Sprachwandelprozesse in der Regel nicht genau datieren lässt, kann man im Fall der neusyrischen Schriftsprache deren „Geburtszeitpunkt“ gut festlegen: Denn die noch nicht einmal 200 Jahre alte Literatursprache verdankt ihre Entstehung christlichen Missionaren, die zu Bildungszwecken einen lokalen aramäischen Dialekt verschriftlichten. Allerdings sind die Zukunftsaussichten für das Überleben dieses Dialekts düster und es zeichnet sich auch das Verschwinden der neusyrischen Schriftsprache in wenigen Generationen ab. Dem Ziel, das Neusyrische nicht völlig dem Vergessen anheimfallen zu lassen, hat sich die Forschungsstelle für aramäische Studien an der Universität Heidelberg verschrieben.
Beschreibung:Gesehen am 29.03.2023
Beschreibung:Online Resource
DOI:10.17885/heiup.ruca.2023.21.24743