"Wir haben es satt!": Politisch-ökologische Ernährungskoalition
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Politisierung von Ernährung befasst sich dieser Artikel mit der Frage nach der Macht von Ernährung als Vermittler für neue politische Allianzen. In diesem Zusammenhang habe ich, in Anlehnung an Gender- und Umwelttheorien, das Konzept der politisch-ökologischen...
Gespeichert in:
| 1. Verfasser: | |
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| Dokumenttyp: | Kapitel/Artikel |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
07 April 2022
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| In: |
Food lokal/global in Bewegung
Year: 2022, Pages: 71-88 |
| DOI: | 10.18452/24397 |
| Online-Zugang: | Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.18452/24397 Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.berliner-blaetter.de/index.php/blaetter/article/view/1118 |
| Verfasserangaben: | Renata Motta |
| Zusammenfassung: | Vor dem Hintergrund der zunehmenden Politisierung von Ernährung befasst sich dieser Artikel mit der Frage nach der Macht von Ernährung als Vermittler für neue politische Allianzen. In diesem Zusammenhang habe ich, in Anlehnung an Gender- und Umwelttheorien, das Konzept der politisch-ökologischen Koalitionen für die Analyse der Demonstration Wir haben es satt! vorgeschlagen, die seit 2011 in Deutschland einmal im Jahr gegen das Modell der industriellen Agrar- und Ernährungswirtschaft protestiert. Basierend auf einer detaillierten Beschreibung der Demonstration und unter Verwendung einer qualitativen Text- und Bildanalyse der Kampagne wird gezeigt, dass die Macht dieser politisch-ökologischen Koalition darin besteht, verschiedene Formen der Ungerechtigkeit, die im Modell der industriellen Agrar- und Ernährungswirtschaft vorhanden sind, auszudrücken, Identitäts-, kategoriale, geographische und räumliche Grenzen zu überschreiten und dafür einzutreten, dass gerade Vielfalt ihre Stärke ist. |
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| Beschreibung: | Gesehen am 27.04.2023 |
| Beschreibung: | Online Resource |
| DOI: | 10.18452/24397 |