Mit Transparenz und Ergebnisorientierung zur Optimierung der psychotherapeutischen Versorgung: eine Studie zur Evaluation ambulanter Psychotherapie = Transparency and outcome orientation as means to improve psychotherapeutic services : a study to evaluate outpatient psychotherapy (TRANS-OP)
Hintergrund: Der Nachweis, dass Psychotherapie wirkt, wurde vielfach erbracht. Groß angelegte naturalistische Studien zum Verlauf psychischer Beschwerden und dessen Prädiktoren bei Menschen in psychotherapeutischer Routinebehandlung sind allerdings rar. Material und Methoden: 627 Versicherte der De...
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| Main Authors: | , |
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
24. August 2010
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| In: |
Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie
Year: 2010, Volume: 60, Issue: 9/10, Pages: 350-357 |
| ISSN: | 1439-1058 |
| DOI: | 10.1055/s-0030-1262820 |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/s-0030-1262820 Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0030-1262820 |
| Author Notes: | Bernd Puschner, Hans Kordy |
| Summary: | Hintergrund: Der Nachweis, dass Psychotherapie wirkt, wurde vielfach erbracht. Groß angelegte naturalistische Studien zum Verlauf psychischer Beschwerden und dessen Prädiktoren bei Menschen in psychotherapeutischer Routinebehandlung sind allerdings rar. Material und Methoden: 627 Versicherte der Deutschen Krankenversicherung, die eine ambulante Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, analytische Psychotherapie, oder Verhaltenstherapie) in Anspruch nahmen, nahmen an der Studie „Mit Transparenz und Ergebnisorientierung zur Optimierung der psychotherapeutischen Versorgung: Eine Studie zur Evaluation ambulanter Psychotherapie” (TRANS-OP) teil. Deren Gesundheitszustand wurde während eines Zweijahreszeitraumes ab Antragstellung zu 5 Messzeitpunkten mittels standardisierter Instrumente erfasst. Die Bestimmung phasenspezifischer Verläufe und Übergänge vor, während und nach der Behandlung erfolgte mittels hierarchisch linearer Modelle. Ergebnisse: Psychische, interpersonale und körperliche Probleme verbesserten sich in allen 3 Therapieverfahren beträchtlich, z. T. schon vor Behandlungsbeginn. Die Gesundungsverläufe in den einzelnen Bereichen wiesen allerdings Unterschiede auf und variierten auch nach Therapieart. Die therapeutische Arbeitsbeziehung war ein durchgängiger, aber nicht sehr starker Prädiktor für den Behandlungserfolg. Schlussfolgerung: Diese Ergebnisse können als Grundlage für ein umfassendes Qualitätsmanagement in der psychotherapeutischen Versorgung genutzt werden. |
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| Item Description: | Gesehen am 08.05.2023 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 1439-1058 |
| DOI: | 10.1055/s-0030-1262820 |