Funktionelle Ergebnisse nach Handgelenksdenervation = Functional results after wrist denervation

Ziel: Ziel dieser retrospektiven Studie war es, die funktionellen Resultate nach kompletter und partieller Handgelenksdenervation, die Dauer der postoperativen Schmerzreduktion sowie die Patientenzufriedenheit unter Berücksichtigung des Ausmaßes der Denervation und der präoperativen Diagnose zu u...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Radu, Christian Andreas (VerfasserIn) , Schachner, M. (VerfasserIn) , Tränkle, M. (VerfasserIn) , Germann, Günter (VerfasserIn) , Sauerbier, M. (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 17. Mai 2010
In: Handchirurgie, Mikrochirurgie, plastische Chirurgie
Year: 2010, Jahrgang: 42, Heft: 5, Pages: 279-286
ISSN:1439-3980
DOI:10.1055/s-0030-1249060
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/s-0030-1249060
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0030-1249060
Volltext
Verfasserangaben:C.A. Radu, M. Schachner, M. Tränkle, G. Germann, M. Sauerbier

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520 |a  Ziel: Ziel dieser retrospektiven Studie war es, die funktionellen Resultate nach kompletter und partieller Handgelenksdenervation, die Dauer der postoperativen Schmerzreduktion sowie die Patientenzufriedenheit unter Berücksichtigung des Ausmaßes der Denervation und der präoperativen Diagnose zu untersuchen. Patienten und Methoden: 43 von 70 Patienten, bei denen im Zeitraum von 1993 bis 2000 zur Behandlung chronischer Handgelenksschmerzen allein eine komplette oder partielle Handgelenksdenervation durchgeführt wurde, konnten nach durchschnittlich 51 (18–97) Monaten nachuntersucht werden. Der Handgelenksdenervation ging stets eine Testausschaltung voran. Zur differenzierten Beurteilung des Behandlungserfolges wurden die Patienten in 3 Gruppen unterteilt. Gruppe I bestand aus 11 Patienten mit einer fortgeschrittenen radio- und mediokarpalen Arthrose bei karpaler Instabilität aufgrund einer skapholunären Dissoziation oder Skaphoidpseudarthrose. In Gruppe II fanden sich 19 Patienten mit einer Radiokarpalarthrose ohne karpale Instabilität. Gruppe III setzte sich aus 13 Patienten ohne arthrotische Veränderungen zusammen. Zusätzlich wurde unterschieden, ob eine komplette (Gruppe A, 29 Patienten) oder eine partielle (Gruppe B, 14 Patienten) Handgelenksdenervation erfolgte. Bei der Nachuntersuchung wurde unter Verwendung der visuellen Analogskala erfasst, ob es zu einer Schmerzreduktion gekommen war und wie lange diese ggf. anhielt. Desweiteren wurden die Handgelenksbeweglichkeit und Griffkraft gemessen, der DASH-Score bestimmt und die Dauer der Arbeitsunfähigkeit und die Patientenzufriedenheit mit dem Operationsergebnis ermittelt. Das Gesamtergebnis wurde mittels Mayo-Wrist- und Krimmer-Handgelenksscore bestimmt. Das Ergebnis der Testausschaltung wurde mit dem Ergebnis der Denervationsoperation verglichen. Statistische Untersuchungen erfolgten zum Vergleich der verschiedenen Gruppen, aber auch zum Vergleich der Veränderungen von prä- nach postoperativ. Ergebnisse: 10 von 26 Patienten, bei denen das Ergebnis der Testausschaltung ausgewertet werden konnte, berichteten über eine deutliche, 10 über eine befriedigende, 6 über eine geringe Schmerzreduktion. Lediglich 13 (65%) der 20 Patienten mit deutlicher/befriedigender Schmerzreduktion bei der Testausschaltung profitierten von der Handgelenksdenervation. Durch die Handgelenksdenervation konnte bei 30 der 43 Patienten (70%) eine Schmerzreduktion erzielt werden. Bei 10 dieser Patienten traten nach durchschnittlich 22 Monaten wieder vermehrt Schmerzen auf; bei 20 Patienten waren die Schmerzen weiterhin reduziert. In Gruppe A war es bei 22 (76%), in Gruppe B bei 8 (57%) Patienten zu einer Schmerzreduktion gekommen. 7 Patienten (64%) der Gruppe I, 12 (63%) der Gruppe II und 11 Patienten (85%) der Gruppe III berichten über eine Schmerzreduktion. Lediglich bei Patienten der Gruppe III war jedoch die Schmerzreduktion im Vergleich zu präoperativ statisch signifikant. In allen Patientengruppen war im Vergleich prä- zu postoperativ eine Verringerung der Extension-Flexion zu verzeichnen, hingegen für die Radial-/Ulnarduktion eine Verbesserung, ohne dass diese Veränderungen in den Gruppen I–III jedoch statisch signifikant waren. Die Griffkraft nahm in allen Gruppen von prä- nach postoperativ zu, allerdings waren die Unterschiede in den Gruppe I–III nicht signifikant. Der durchschnittliche DASH-Wert der Patienten der Gruppe I betrug 37,8, der Gruppe II 45,5 und der Gruppe III 27,1. 6 Patienten (55%) der Gruppe I, 10 (53%) der Gruppe II und 10 Patienten (77%) der Gruppe III äußerten sich mit dem Ergebnis der Operation zufrieden. Schlussfolgerung: Eine positive Testausschaltung ist keine Garantie für eine Schmerzreduktion nach Handgelenksdenervation. Von einer Handgelenksdenervation profitieren mehr Patienten ohne degenerative Veränderungen des Handgelenkes als Patienten mit einer Arthrose. Da sich bei der Mehrzahl der Patienten mit einer Arthrose des Handgelenkes durch die Denervation eine – wenn auch nicht in allen Fällen anhaltende – Schmerzreduktion erzielen lässt, erachten wir die Handgelenksdenervation für eine stets zu diskutierende Therapieoption in diesen Fällen, zumal die Möglichkeit der Teil- oder Vollversteifung unverändert fortbesteht. 
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