Entwicklungsgerechtes anklammerndes Verhalten und exzessives Klammem

Anklammerndes Verhaltenanklammerndes Verhaltenstellt eine für Kinder früh verfügbare Möglichkeit dar, auf das Erleben von Angst zu reagieren und durch das Suchen bzw. Aufrechterhalten körperlicher Nähe Schutz und Beruhigung bei einer vertrauten Person zu finden. Insofern stellt das Anklammern...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Scholtes, Kerstin (VerfasserIn) , Benz, Marisa (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 01 January 2014
In: Frühe Kindheit 0 - 3 Jahre
Year: 2014, Pages: 249-262
DOI:10.1007/978-3-642-39602-1_16
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-642-39602-1_16
Volltext
Verfasserangaben:Kerstin Scholtes und Marisa Benz
Beschreibung
Zusammenfassung:Anklammerndes Verhaltenanklammerndes Verhaltenstellt eine für Kinder früh verfügbare Möglichkeit dar, auf das Erleben von Angst zu reagieren und durch das Suchen bzw. Aufrechterhalten körperlicher Nähe Schutz und Beruhigung bei einer vertrauten Person zu finden. Insofern stellt das Anklammern nicht per se eine pathologische Reaktion dar, sondern eine zunächst altersgerechte Möglichkeit, auf einen Angst erzeugenden Umstand mit Aktivierung von Bindungsverhalten zu reagieren, solange noch keine ausreichenden Strategien zur Selbstberuhigung verfügbar sind.
Beschreibung:Gesehen am 17.05.2023
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783642396021
DOI:10.1007/978-3-642-39602-1_16