Perimortale Spermienentnahme bei komatösen Intensivpatienten: medikolegale, psychologische und ethische Aspekte

Durch die Entwicklung neuer Methoden in der Reproduktionsmedizin ist die Forderung der Angehörigen nach einer perimortalen Spermienentnahme sterbender Patienten unter Intensivtherapie zunehmend bedeutender geworden. Daraus entsteht eine Reihe von medizinischen, ethischen, rechtlichen und psychologi...

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Main Authors: Schmitz-Buchholz, Daniel (Author) , Schmitz, J. (Author) , Guski, Roman (Author) , Kalenka, Armin (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 3. Februar 2010
In: Der Anaesthesist
Year: 2010, Volume: 59, Issue: 2, Pages: 144-148
ISSN:1432-055X
DOI:10.1007/s00101-010-1676-z
Online Access:Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00101-010-1676-z
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s00101-010-1676-z
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Author Notes:D. Schmitz, J. Schmitz, R. Guski, A. Kalenka
Description
Summary:Durch die Entwicklung neuer Methoden in der Reproduktionsmedizin ist die Forderung der Angehörigen nach einer perimortalen Spermienentnahme sterbender Patienten unter Intensivtherapie zunehmend bedeutender geworden. Daraus entsteht eine Reihe von medizinischen, ethischen, rechtlichen und psychologischen Problemen. Anhand des Falles eines komatösen, jungen Mannes werden die verschiedenen Aspekte und Positionen diskutiert. Herausgestellt werden die Wichtigkeit eines schriftlichen Patientenwillens, das Wohl des ungeborenen Kindes und die rechtlichen Beschränkungen.
Item Description:Gesehen am 15.06.2023
Physical Description:Online Resource
ISSN:1432-055X
DOI:10.1007/s00101-010-1676-z