Die nationalsozialistische „Euthanasieaktion T4“: Historische Forschung, individuelle Lebensgeschichten und Erinnerungskultur

Die ermordeten Psychiatriepatienten gehören zu den oft vergessenen Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Sie in die Mitte einer europäischen Erinnerungskultur hineinzunehmen, ist eine gesellschaftliche Aufgabe, zu der die deutsche und österreichische Psychiatrie einen wichtigen Bei...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Rotzoll, Maike (VerfasserIn) , Fuchs, P. (VerfasserIn) , Richter, Paul (VerfasserIn) , Hohendorf, G. (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Englisch
Veröffentlicht: 23 September 2010
In: Der Nervenarzt
Year: 2010, Jahrgang: 81, Heft: 11, Pages: 1326-1332
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-010-3054-0
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00115-010-3054-0
Volltext
Verfasserangaben:M. Rotzoll, P. Fuchs, P. Richter, G. Hohendorf
Beschreibung
Zusammenfassung:Die ermordeten Psychiatriepatienten gehören zu den oft vergessenen Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Sie in die Mitte einer europäischen Erinnerungskultur hineinzunehmen, ist eine gesellschaftliche Aufgabe, zu der die deutsche und österreichische Psychiatrie einen wichtigen Beitrag leisten können. Die Krankenakten der Opfer der „Aktion T4“ ermöglichen eine historische Rekonstruktion des Kalküls ökonomischer Brauchbarkeit, welches den selektierenden Blick der Täter bestimmt hat. Vor allem aber sind die Akten Grundlage einer Erinnerung an die Leiden der ermordeten Menschen und ihre Lebensgeschichten.
Beschreibung:Gesehen am 21.06.2023
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-010-3054-0