Differenzierung als kreativer Prozess: die Herausbildung von Rollen in Publikumsnetzwerken

In den vergangenen Jahren hat sich die soziale Netzwerkanalyse zu einem bedeutenden Forschungskonzept in der Soziologie entwickelt. Im Unterschied zur klassischen Sozialstrukturanalyse, die individuelles Verhalten durch (aggregierte) Eigenschaften wie Klassenzugehörigkeit, Parteimitgliedschaft, Ges...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Kern, Thomas (VerfasserIn)
Weitere Verfasser: Heiss, Bettina (MitwirkendeR)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel Konferenzschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2011
In: Soziale Differenzierung
Year: 2011, Pages: 285-304
DOI:10.1007/978-3-531-93143-2_13
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-531-93143-2_13
Volltext
Verfasserangaben:Thomas Kern (unter Mitarbeit von Bettina Heiss)
Beschreibung
Zusammenfassung:In den vergangenen Jahren hat sich die soziale Netzwerkanalyse zu einem bedeutenden Forschungskonzept in der Soziologie entwickelt. Im Unterschied zur klassischen Sozialstrukturanalyse, die individuelles Verhalten durch (aggregierte) Eigenschaften wie Klassenzugehörigkeit, Parteimitgliedschaft, Geschlecht, Bildung etc. erklärt, zielt die soziale Netzwerkanalyse ausschließlich auf die Untersuchung von sozialen Relationen und knüpft damit an Simmels Programm einer formalen Soziologie an, „that directs attention exclusively to the overall structure of network ties while suppressing consideration of their substantive content“ (Emirbayer und Goodwin 1994). In diesem Sinne charakterisiert Burt die soziale Netzwerkanalyse als „powerful framework for describing social differentiation in terms of relational patterns among actors in a system“ (Burt 1982: 19).
Beschreibung:Gesehen am 03.08.2023
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783531931432
DOI:10.1007/978-3-531-93143-2_13