Impetus and obstacles for interdisciplinarity in higher education: stocktaking at a German university

Obwohl in der Forschungsgemeinschaft über Fächer hinweg weitgehend Konsens über die Bedeutung von Interdisziplinarität vorliegt, ist dessen tatsächliche Implementierung in der Hochschulbildung wenig erforscht. In diesem Artikel untersuche ich, inwiefern universitäre Angebote interdisziplinäre...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Wernicke, Stella (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2023-12-20
In: Heidelberg inspirations for innovative teaching
Year: 2023, Jahrgang: 4, Heft: 1, Pages: 267-290
ISSN:2702-7694
DOI:10.11588/hint.2023.1.101940
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.11588/hint.2023.1.101940
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/hint/article/view/101940
Volltext
Verfasserangaben:Stella Wernicke
Beschreibung
Zusammenfassung:Obwohl in der Forschungsgemeinschaft über Fächer hinweg weitgehend Konsens über die Bedeutung von Interdisziplinarität vorliegt, ist dessen tatsächliche Implementierung in der Hochschulbildung wenig erforscht. In diesem Artikel untersuche ich, inwiefern universitäre Angebote interdisziplinäre Kompetenzen fördern und Studierende auf eine komplexe und dynamische Arbeitswelt vorbereiten. Um Methodik und Inhalt aufeinander abzustimmen, betrachte ich drei interdisziplinäre Angebote für Studierende an der Universität Heidelberg unter Verwendung verschiedener Methoden aus unterschiedlichen Disziplinen. 1) Eine deskriptive Inhaltsanalyse von öffentlich zugänglichen Informationen ergibt, dass 51 % der angebotenen Studiengänge ein interdisziplinäres Kernelement aufwiesen. Dabei häufen sich interdisziplinäre Studiengänge in bestimmten Fächern, wie den Regionalstudien. 2) Deskriptivstatistische Analysen zeigen, dass Studierende mit Parallelstudium dazu neigen, mehrere ähnliche Fächer zu studieren. Weibliche und internationale Studierende studieren seltener mehrere Studiengänge parallel als männliche und deutsche Studierende. 3) Ein Interview mit einer Absolventin deutet darauf hin, dass die Marsilius-Studien interdisziplinäre Ansätze und kritisches Denken fördern, aber nur wenige Studierende erreichen. Zusammenfassend bietet die Universität Heidelberg Studierenden ein breites Spektrum an interdisziplinären Möglichkeiten. Es wäre jedoch wünschenswert, wenn Studierende besser über die vorhandenen interdisziplinären Formate informiert würden und weitere Unterstützung erhielten, um Interdisziplinarität in ihr Studium zu integrieren.
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2702-7694
DOI:10.11588/hint.2023.1.101940