Sigmund Freud und das kulturelle Gedächtnis

<p>Vor dem Hintergrund der seit einigen Jahren entbrannten Diskussion um Freuds letztes Buch Der Mann Moses und die monotheistische Religion - angestoßen bzw. geführt, u. a., von Grubrich-Semitis, Yerushalmi, Derrida, Bernstein, dem Autor selbst -, in der es neben der höchst umstrittenen Fra...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Assmann, Jan (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: [Januar 2004]
In: Psyche
Year: 2004, Jahrgang: 58, Heft: 1, Pages: 1-25
ISSN:2510-4187
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://elibrary-klett-cotta-de.ubproxy.ub.uni-heidelberg.de/article/99.120105/ps-58-1-1
Volltext
Verfasserangaben:Jan Assmann
Beschreibung
Zusammenfassung:<p>Vor dem Hintergrund der seit einigen Jahren entbrannten Diskussion um Freuds letztes Buch Der Mann Moses und die monotheistische Religion - angestoßen bzw. geführt, u. a., von Grubrich-Semitis, Yerushalmi, Derrida, Bernstein, dem Autor selbst -, in der es neben der höchst umstrittenen Frage des "jüdischen Charakters" der Psychoanalyse vor allem auch um Tradition und Tradierung unbewußter Erfahrungen, also das Verhältnis von Phylo- und Ontogenese geht, entfaltet der Autor zunächst seine These vom 'kulturellen Gedächtnis' als blindem Fleck in Freuds Denken, die er abschließend anhand des Falls des Wolfsmann exemplifiziert. Ungeachtet seiner Kritik am 'Psycholamarckismus' Freuds sieht der Autor in Richtung eines noch begrifflich näher zu fassenden 'kulturellen Unbewußten' vielversprechende Anknüpfungspunkte zwischen Psychoanalyse und einer psychoanalytisch informierten Kulturtheorie.</p>
Beschreibung:Gesehen am 02.02.2024
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2510-4187