Das Paar, die Liebe und der Tod: der Mythos von Isis und Osiris

Im altägyptischen Totenritual und dem Mythos, der darin in Szene gesetzt wird, geht es um Familiendynamik. Der Mythos handelt von Familienbeziehungen, die einerseits tödlich, andererseits todüberwindend wirken, das Ritual hat sich die Heilung des Todes zum Ziel gesetzt, indem es den Mythos auf de...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Assmann, Jan (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Januar 2005
In: Familiendynamik
Year: 2005, Jahrgang: 30, Heft: 1, Pages: 69-95
ISSN:2510-4195
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://elibrary-klett-cotta-de.ubproxy.ub.uni-heidelberg.de/article/99.120115/fd-30-1-69
Volltext
Verfasserangaben:Jan Assmann, Heidelberg
Beschreibung
Zusammenfassung:Im altägyptischen Totenritual und dem Mythos, der darin in Szene gesetzt wird, geht es um Familiendynamik. Der Mythos handelt von Familienbeziehungen, die einerseits tödlich, andererseits todüberwindend wirken, das Ritual hat sich die Heilung des Todes zum Ziel gesetzt, indem es den Mythos auf den jeweiligen Todesfall abbildet. Die Rollen im Mythos wie im Ritus entsprechen familiären Bindungen: Gattin, Sohn, Schwester und Bruder. Es geht darum, das durch den Tod zerrissene Beziehungsnetz, das allein nach ägyptischer Anschauung einem Menschen Leben zu spenden (und daher auch Tote zu beleben) vermag, wieder herzustellen. <br />Schlüsselwörter: Mythos, Ritus, Gattenliebe, Sohnesliebe, Vater-Sohn-Beziehung, Ödipus, Leibsphäre, Sozialsphäre, Konnektivität, Seelenbegriffe</p>
Beschreibung:Gesehen am 09.02.2024
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2510-4195