Moderne Schnittbildgebung für urologische Erkrankungen: Leitthema

Radiologische Bildgebung spielt eine wichtige Rolle bei Detektion, Staging und Nachsorge von urologischen Tumoren. Grundlegende Therapieentscheidungen sowohl bei onkologischen (operative vs. systemische Therapie, z.B. bei Hodentumoren) als auch bei nichtonkologischen Pathologien (interventionelle vs...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Schoenberg, Gita (VerfasserIn) , Schütz, Viktoria (VerfasserIn) , Nyarangi-Dix, Joanne (VerfasserIn) , Diehl, Steffen J. (VerfasserIn) , Heiß, Rafael (VerfasserIn) , Adamietz, Boris (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 09 March 2022
In: Der Urologe
Year: 2022, Jahrgang: 61, Heft: 4, Pages: 374-383
DOI:10.1007/s00120-022-01792-w
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00120-022-01792-w
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s00120-022-01792-w
Volltext
Verfasserangaben:Gita M. Schoenberg, Viktoria Schuetz, Joanne N. Nyarangi-Dix, Steffen J. Diehl, Rafael Heiss, Boris Adamietz
Beschreibung
Zusammenfassung:Radiologische Bildgebung spielt eine wichtige Rolle bei Detektion, Staging und Nachsorge von urologischen Tumoren. Grundlegende Therapieentscheidungen sowohl bei onkologischen (operative vs. systemische Therapie, z.B. bei Hodentumoren) als auch bei nichtonkologischen Pathologien (interventionelle vs. konservative Therapie z.B. bei Harnleitersteinen) hängen zum Großteil von der durchgeführten Schnittbildgebung ab. Die Computertomographie (CT) hat aufgrund ihrer fast ubiquitären Verfügbarkeit, Schnelligkeit und Kosteneffizienz nicht nur in der Abklärung von abdominellem Traumen und nicht-traumatischen Notfällen, sondern auch beim Staging und Follow-up onkologischer Patienten ihren Platz gefunden. Die Indikation zur CT sollte jedoch unter Berücksichtigung der Strahlenbelastung streng indiziert werden. Eine eingeschränkte Nierenfunktion und Allergien auf jodhaltige Kontrastmittel limitieren zudem den Einsatz der CT. Die Magnetresonanztomographie (MRT) stellt ohne den Einsatz ionisierender Strahlung mit funktionell spezifischen Protokollen und hohem Weichteilkontrast eine gute Alternative für viele Einsatzgebiete in der onkologischen und nichtonkologischen Bildgebung dar.
Beschreibung:Gesehen am 25.03.2024
Beschreibung:Online Resource
DOI:10.1007/s00120-022-01792-w