Die Sprachen der Frühen Neuzeit: europäische und globale Perspektiven

Die Frühe Neuzeit war in sprachlicher Hinsicht von komplexen, mitunter gegenläufigen Entwicklungen geprägt. Der Hochschätzung der alten Sprachen in Bildung und Gelehrsamkeit stand der Aufstieg der modernen Sprachen gegenüber, die sich in Kanzleien, Korrespondenzen, diplomatischen Beziehungen un...

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Corporate Author: Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, Bamberg (Author)
Other Authors: Häberlein, Mark (Editor) , Flurschütz da Cruz, Andreas (Editor)
Format: Conference Paper
Language:German
English
Published: Köln Böhlau [2024]
Series:Frühneuzeit-Impulse Band 6
In: Frühneuzeit-Impulse (Band 6)

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Online Access:Verlag, Inhaltsverzeichnis: https://d-nb.info/1326446533/04
Verlag, Cover: https://www.dietmardreier.de/annot/564C42696D677C7C393738333431323533303831357C7C434F50.jpg?sq=1
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Author Notes:Mark Häberlein/Andreas Flurschütz da Cruz (Hg.)
Description
Summary:Die Frühe Neuzeit war in sprachlicher Hinsicht von komplexen, mitunter gegenläufigen Entwicklungen geprägt. Der Hochschätzung der alten Sprachen in Bildung und Gelehrsamkeit stand der Aufstieg der modernen Sprachen gegenüber, die sich in Kanzleien, Korrespondenzen, diplomatischen Beziehungen und schließlich auch in der Wissenschaftskommunikation durchsetzten. Die Verfestigung nationaler Identitäten stand in einem Spannungsverhältnis zur weiten Verbreitung von Multilingualität. Das Erlernen lebender Fremdsprachen war lange kein allgemeines Bildungsziel, wurde jedoch aus standes- und gruppenspezifischen Motiven rege praktiziert. Sprachlicher Prestigewettstreit sowie Bemühungen um sprachliche Vereinheitlichung gingen mit umfangreichen Übersetzungsleistungen einher. Als Ergebnis der 14. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Frühe Neuzeit im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands präsentiert der Band aktuelle Forschungen zu Sprachgebrauch, Sprachwandel und Mehrsprachigkeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert
ISBN:9783412530815
3412530816