Nerventransfers bei peripheren Nervenläsionen = Nerve transfers in peripheral nerve lesions

Hintergrund: Schädigungen der Stammnerven der oberen Extremität führen häufig zu anhaltenden, schwerwiegenden Einschränkungen in der Funktion (Motorik) und Wahrnehmung (Sensibilität). Sowohl privat als auch beruflich können erhebliche Einschränkungen auf physischer, psychischer als auch sozi...

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Main Authors: Glaser, Julia (Author) , Aman, Martin (Author) , Böcker, Arne Hendrik (Author) , Thielen, Mirjam (Author) , Harhaus-Wähner, Leila (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 05. Februar 2024
In: Handchirurgie, Mikrochirurgie, plastische Chirurgie
Year: 2024, Volume: 56, Issue: 1, Pages: 49-54
ISSN:1439-3980
DOI:10.1055/a-2228-7062
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/a-2228-7062
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/a-2228-7062
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Author Notes:Julia Janine Glaser, Martin Aman, Arne Hendrik Böcker, Mirjam Thielen, Leila Harhaus
Description
Summary:Hintergrund: Schädigungen der Stammnerven der oberen Extremität führen häufig zu anhaltenden, schwerwiegenden Einschränkungen in der Funktion (Motorik) und Wahrnehmung (Sensibilität). Sowohl privat als auch beruflich können erhebliche Einschränkungen auf physischer, psychischer als auch sozioökonomischer Ebene persistieren. Indikationsstellung. Die frühe Indikationsstellung zu einem Nerventransfer kann die Reinnervationsstrecke verkürzen und die Einleitung motorischer oder sensorischer Axone in das Zielorgan optimieren und somit langfristig zur Verbesserung der Motorik und Sensibilität, sowie Vermeidung von Fehlstellungen beitragen. Hierbei sind in der Planung des Operationszeitpunkts, die bereits vergangene Zeit nach dem Trauma, die zu erwartende Reinnervationszeit und die Hebemorbiditäten der Spendernerven individuell abzuwägen. Ergebnisse: Nerventransfers können nach peripheren Nervenverletzungen eine frühere und sicherere Reinnervation erreichen und zur Verbesserung der motorischen und sensiblen Funktionen an der oberen Extremität nach Nervenverletzungen eingesetzt werden.
Item Description:Artikel online veröffentlicht: 05. Februar 2024
Gesehen am 27.05.2024
Physical Description:Online Resource
ISSN:1439-3980
DOI:10.1055/a-2228-7062