Die Grenzen der EZB-Prognosen

Die in den letzten Jahren stark gestiegene Inflation beschäftigt nicht nur die Währungshüter, sondern beunruhigt auch Verbraucher:innen und Politik. Der Europäischen Zentralbank wird vorgeworfen, mit ihren Inflationsprognosen in den Jahren 2021 und 2022 die tatsächliche Entwicklung deutlich unt...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Conrad, Christian (VerfasserIn) , Enders, Zeno (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Book/Monograph Arbeitspapier
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Heidelberg Heidelberg University, Department of Economics 25 Jun. 2024
Schriftenreihe:AWI discussion paper series no. 747 (May 2024)
In: AWI discussion paper series (no. 747 (May 2024))

DOI:10.11588/heidok.00034991
Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei: https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/34991/7/Conrad_Enders_dp747_2024.pdf
Resolving-System, kostenfrei: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-349917
Resolving-System, kostenfrei: https://doi.org/10.11588/heidok.00034991
Resolving-System, kostenfrei: https://hdl.handle.net/10419/301187
Volltext
Verfasserangaben:Christian Conrad & Zeno Enders
Beschreibung
Zusammenfassung:Die in den letzten Jahren stark gestiegene Inflation beschäftigt nicht nur die Währungshüter, sondern beunruhigt auch Verbraucher:innen und Politik. Der Europäischen Zentralbank wird vorgeworfen, mit ihren Inflationsprognosen in den Jahren 2021 und 2022 die tatsächliche Entwicklung deutlich unterschätzt und deshalb ihre Geldpolitik zu spät angepasst zu haben. Aber warum ist es so schwierig, die Inflation über längere Prognosehorizonte präzise vorherzusagen und welche Schlussfolgerungen sind daraus für die Geldpolitik zu ziehen? In diesem Beitrag argumentieren wir, dass die Inflationsvorhersagen der EZB für Horizonte von mehr als einem Jahr uninformativ sind und dass die EZB bei der Ausgestaltung ihrer Geldpolitik dieser Einsicht Rechnung tragen sollte.
Beschreibung:Online Resource
DOI:10.11588/heidok.00034991