Umschreiben und Weglassen: Luis Trenker erzählt…

Eine kritische Analyse populärkultureller Formate im deutschen Nachkriegsfernsehen, die eine Auseinandersetzung mit der NS-Zeit und dem Zweitem Weltkrieg bewusst vermieden haben, kann dabei helfen, die Gegenwartsgesellschaft besser zu verstehen. Vor diesem Hintergrund will ein Forschungsprojekt am...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Mehrbrey, Sophia (VerfasserIn) , Stocker, Annika (VerfasserIn) , Winkler, Daniel (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Juli 2024
In: Ruperto Carola
Year: 2024, Jahrgang: 24, Pages: 136-143
DOI:10.17885/heiup.ruca.2024.24.25013
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.17885/heiup.ruca.2024.24.25013
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://heiup.uni-heidelberg.de/journals/rupertocarola/article/view/25013
Volltext
Verfasserangaben:Sophia Mehrbrey, Annika Stocker & Daniel Winkler
Beschreibung
Zusammenfassung:Eine kritische Analyse populärkultureller Formate im deutschen Nachkriegsfernsehen, die eine Auseinandersetzung mit der NS-Zeit und dem Zweitem Weltkrieg bewusst vermieden haben, kann dabei helfen, die Gegenwartsgesellschaft besser zu verstehen. Vor diesem Hintergrund will ein Forschungsprojekt am Heidelberger Romanischen Seminar das Werk von Luis Trenker neu bewerten. Dem Südtiroler, der in den 1930er-Jahren eine zentrale Figur des deutschen Bergfilms war, gelang ab den 1950er-Jahren als populäre Medienfigur der Spagat zwischen nostalgischem Erinnern und geschicktem Umschiffen der schwarzen Flecken der eigenen und der kollektiven Vergangenheit - mithilfe von Strategien des Weglassens, Verdrängens und Umschreibens von Erinnerungen.
Beschreibung:Veröffentlicht: 2024-07-26
Gesehen am 27.08.2024
Beschreibung:Online Resource
DOI:10.17885/heiup.ruca.2024.24.25013