Stalking und Affektdelikte: Diskussion eines Fallbeispiels zum Expartnerstalking = Stalking and crimes of passion

Zur Begutachtung der Schuldfähigkeit bei Affektdelikten, also Gewalthandlungen gegen Beziehungspartner im Rahmen affektiver Ausnahmezustände, wurden von den forensischen Wissenschaften verschiedene Beurteilungskriterien vorgeschlagen. Von besonderer Bedeutung sind neben der Verfassung des Täters...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Dreßing, Harald (VerfasserIn) , Saß, Henning (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2021
In: Der Nervenarzt
Year: 2021, Jahrgang: 92, Heft: 7, Pages: 694-700
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-020-01017-5
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00115-020-01017-5
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s00115-020-01017-5
Volltext
Verfasserangaben:Harald Dreßing, Henning Saß
Beschreibung
Zusammenfassung:Zur Begutachtung der Schuldfähigkeit bei Affektdelikten, also Gewalthandlungen gegen Beziehungspartner im Rahmen affektiver Ausnahmezustände, wurden von den forensischen Wissenschaften verschiedene Beurteilungskriterien vorgeschlagen. Von besonderer Bedeutung sind neben der Verfassung des Täters zur Tatzeit die Vorgeschichte und der Beziehungshintergrund. Dabei ist zwar im jeweiligen Einzelfall eine spezielle Gewichtung der einzelnen Aspekte vorzunehmen, doch muss die klinische Urteilsbildung immer in einer Gesamtschau von Täter und Tatgeschehen erfolgen. In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwieweit empirische Erkenntnisse aus der Stalkingforschung einen Beitrag zur Beurteilung von Affektdelikten leisten können.
Beschreibung:"Online publiziert: 12. Oktober 2020".- S. 694
Gesehen am 21.10.2024
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-020-01017-5