Pharmakotherapie, Psychotherapie oder „Superplacebos“?: Wirkmechanismen der Therapie mit Psychedelika : Schwerpunkt: Therapie mit Psychedelika : Übersichten

Die Evaluation der Therapie psychiatrischer Erkrankungen mit serotonergen oder klassischen Psychedelika wie Psilocybin oder Lysergsäurediethylamid (LSD) erlebt seit etwa 10 Jahren eine „Renaissance“. Während die Ergebnisse auch größerer Studien insbesondere bei Depressionen und Substanzgebrauchss...

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Main Authors: Gründer, Gerhard (Author) , Brand, Manuela (Author) , Färber, Luca (Author) , Kärtner, Laura (Author) , Kunz, Linda (Author) , Rohrmoser, Barbara (Author) , Scharf, Dennis (Author) , Schmitz, Christian N. (Author) , Spangemacher, Moritz (Author) , Mertens, Lea Julia (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: March 2024
In: Die Psychotherapie
Year: 2024, Volume: 69, Issue: 2, Pages: 92-97
ISSN:2731-717X
DOI:10.1007/s00278-024-00709-6
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00278-024-00709-6
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Author Notes:Gerhard Gründer, Manuela Brand, Luca Färber, Laura Kärtner, Linda Kunz, Barbara Rohrmoser, Dennis Scharf, Christian Schmitz, Moritz Spangemacher, Lea Julia Mertens
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Summary:Die Evaluation der Therapie psychiatrischer Erkrankungen mit serotonergen oder klassischen Psychedelika wie Psilocybin oder Lysergsäurediethylamid (LSD) erlebt seit etwa 10 Jahren eine „Renaissance“. Während die Ergebnisse auch größerer Studien insbesondere bei Depressionen und Substanzgebrauchsstörungen vielversprechend sind, stellen sich methodische und regulatorische Fragen: Wie prüft man Psychedelika nach modernen methodischen Standards, wenn eine Verblindung in randomisierten klinischen Studien kaum möglich ist? Handelt es sich um eine „biologische“ Therapie, die nur psychologische Unterstützung zur Wahrung der Sicherheit des Patienten benötigt, oder um eine pharmakologisch augmentierte Psychotherapie? Lässt sich die Therapie mit Psychedelika überhaupt mit den beiden Kategorien Pharmako- und Psychotherapie hinreichend beschreiben oder muss gerade hier eine kulturell-anthropologische Beschreibungsdimension eingeführt werden? Vor dem Hintergrund dieser Fragen gibt der Beitrag eine Standortbestimmung.
Item Description:Online publiziert: 5. Februar 2024
Gesehen am 12.11.2024
Im Titel steht am Ende ein Fragezeichen
Physical Description:Online Resource
ISSN:2731-717X
DOI:10.1007/s00278-024-00709-6